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Pausenhof ohne Stolperfallen: Auf der neuen Teerdecke an der Primus-Koch-Grundschule in Hohenpeißenberg stehen (v.l.) Bürgermeister Thomas Dorsch, Schulleiterin Doris Graf und Bauamtsleiter Stefan Fischer mit ein paar Schülern. 

Hohenpeissenberg

Es tut sich was auf dem Pausenhof

Hohenpeißenberg - Ein Teil der Sanierung an der Primus-Koch-Grundschule ist abgeschlossen. Doch es geht weiter, geplant ist auch ein „Kletter-Mikado“.

Das sorgt für Freude bei den Schülern, Lehrkräften und natürlich auch beim Bürgermeister: Die Sanierung des Pausenhofs an der Primus-Koch-Grundschule in Hohenpeißenberg hat seit August Gestalt angenommen. Auf der großen Fläche hinter dem Schulgebäude befinden sich jetzt zwei fertig geteerte Flächen. „Vorher war’s hier buckelig, es gab Stolperstellen, hier und da ist Gras gewachsen“, erinnerte sich die Schulleiterin Doris Graf. Jetzt ist die Fläche eben und eignet sich somit zum Beispiel fürs Fußballspielen: Auf der kleineren der beiden Flächen will Graf einen Fußballplatz einrichten, auf der größeren sollen unter anderem noch Basketballkörbe aufgestellt werden.

90.000 Euro wurden laut Bürgermeister Thomas Dorsch bereits für die Umgestaltung ausgegeben, insgesamt hat die Gemeinde eine Summe von 150.000 Euro angepeilt. 2000 Euro wurden aus dem Erlös des Christkindlmarkts vergangenen Jahres an die Schule übergeben, 200 Euro hatte zudem der Elternbeirat beigesteuert. „Darüber haben wir uns wirklich sehr gefreut“, betont Graf. Die Spenden waren vornehmlich für diverse Außenspielgeräte gedacht – ein weiteres wichtiges Projekt steht im Zuge der Sanierung nämlich noch aus. Direkt neben den asphaltierten Flächen befindet sich ein Bereich, auf dem eine Grünfläche mit einem besonderen Extra entstehen soll: „Dort, wo vorher eine versiegelte Fläche war, wird in Zusammenarbeit mit den Kindern ein Spielgerät aufgebaut“, erklärte Bauamtsleiter Stefan Fischer. „Nur mit Naturmaterialien“, fügte Bürgermeister Dorsch hinzu. Denn das Spielgerät wird eine Art Kletter-Mikado und soll mit verschiedenen Baumstämmen und Seilen „individuell gestaltet werden“, so Dorsch. Dafür wird jemand, der sowohl handwerkliche als auch pädagogische Erfahrungen besitzt, mit den Schülern zusammenarbeiten“, sagte Fischer. Das Projekt ist laut Graf jedoch erst für Frühjahr kommenden Jahres geplant. Im Sommer soll es ein großes Einweihungs-Fest geben.

Offenbar durften sich die Schulkinder schon bei der Planung mit einmischen: Das Kletter-Gerät entsteht laut Graf auf deren Wunsch. Insgesamt werden an der Grundschule derzeit 95 Kinder unterrichtet.

Text: Luca von Prittwitz

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