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Viel gewerkelt wurde zuletzt in den Räumen des „Sozialen Treffs“. Für die Eröffnung haben Daniela Stadler (l.) und Nadja Braun eine Übersicht über die Ziele und Aufgaben des Treffpunkts im Eingangsbereich an die Wand gebracht. Bürgermeister Thomas Dorsch hat auch vorbeigeschaut.

Hohenpeißenberg

„Sozialer Treff“ soll zu Anlaufstelle werden

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Der „Soziale Treff“ in Hohenpeißenberg soll eine Anlaufstelle für Bürger werden. Das Projekt entwickelt sich, gesucht wird auch ein offizieller Name.

Hohenpeißenberg – „Sozialer Treff“ – das klingt ein wenig fad. Nicht besonders individuell. Und deshalb sollen die Räume im neuen „Schächen“ in Hohenpeißenberg einen anderen Namen bekommen. Vorschläge wurden bei der Einweihung des neuen Gebäudes und der Eröffnung des Treffs entgegengenommen.

Die Namensfindung wird sicher nicht leicht. Denn das Angebot entwickelt sich ja erst. „Wir fangen jetzt an, die Räume mit Leben zu füllen“, sagt Daniela Stadler, Koordinatorin des „Sozialen Treffs“. Sie ist bei der Gemeinde angestellt – ihr Posten und das Projekt werden vom „LEADER“-Programm finanziell unterstützt. Zudem packt Nadja Braun von der „Caritas Garmisch-Partenkirchen“ mit an. Gemeinsam mit der „Caritas“ des Landkreises Weilheim-Schongau, der Ökumenischen Sozialstation, den Ortsvereinen, dem Seniorenbeirat und Ehrenamtlichen wollen die beiden Frauen eine Anlaufstelle schaffen. „Wir haben ein offenes Ohr für alle und alles“, fasst es Stadler zusammen.

Zur Verfügung stehen ein Mehrzweckraum mit Küche, der bei Bedarf geteilt werden kann, Sanitär- und Lagerräume, eine Dusche und zwei Büros – eines für Stadler und Braun, eines für die Vereine. Das Angebot soll entsprechend der Nachfrage wachsen. Zum einen stehen die beiden Frauen für jeglichen Kummer, Sorgen und Ideen als Ansprechpartner bereit. Zum anderen werden regelmäßige Angebote und Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Einmal pro Woche wird es beispielsweise eine Mutter-Kind-Gruppe geben, einmal im Monat einen Elterntalk. Zudem ist ein Spielenachmittag geplant. Und die verschiedenen sozialen Organisationen stehen für Beratungen zur Verfügung. „Da schauen wir, was den Menschen wichtig ist, was genutzt wird“, sagt Stadler. „Sowas muss wachsen.“ Offen stehen die Angebote jedenfalls allen Interessierten, auch aus den umliegenden Gemeinden.

Und jeder kann sich auch selbst im „Sozialen Treff“ einbringen – die Verantwortlichen hoffen auf viele Ehrenamtliche. „Die Mitbürger sollen mitgestalten“, beschreibt es Stadler. Zum Beispiel könnte jemand ein seltenes Hobby wie „Klöppeln“ anderen vorstellen. „Da kann uns jeder Vorschläge machen.“ So wie eben auch beim Namen. Den wählt letztendlich der Gemeinderat aus. Derjenige, der den passenden Vorschlag gemacht hat, bekommt einen Essens- und einen Massage-Gutschein. 

Der „Soziale Treff“ hat folgende Öffnungszeiten: montags 8-12 Uhr, dienstags 9-12 Uhr, mittwochs 8-16 Uhr (Beratung von 9-11 und 13-16 Uhr), donnerstags 17-20 Uhr und freitags 9-12 Uhr.

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