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Beim Straßenfest zwischen Rathaus und Schächen begeisterte eine Seniorentanzgruppe die Zuschauer. Auch der Gospelchor und die Musikkapelle Forst traten auf.

Erstes Straßenfest

Hohenpeißenberg rückt zusammen

Der Regen konnte die Hohenpeißenberger am Samstag nicht davon abhalten, beim ersten Straßenfest kräftig miteinander zu feiern.

Hohenpeißenberg – „Ruck ma zsam“ hieß es am Samstag beim ersten Straßenfest in Hohenpeißenberg. „Lassen Sie uns die Ortsmitte neu erleben und gemeinsam feiern“, forderte Bürgermeister Thomas Dorsch die Besucher in seiner Begrüßungsrede auf. Auch mit dem regnerischen Wetter hatten weder er noch die Besucher Probleme. „Wir sind ja ein Bergvolk, und das ist jedes Wetter gewohnt. Da macht uns der Regen nichts aus. Aber ich hoffe doch auf einen trockenen Abend, dann geht die Feier bis open end“, sagte Dorsch, der sich „sehr zufrieden“ mit dem Besuch zeigte.

Das konnte er auch sein, denn viele Hohenpeißenberger bummelten durch die abgesperrte Straße zwischen Rathaus und Schächen und ließen sich an den insgesamt zwölf Ständen die Köstlichkeiten schmecken – etwas am Stand der „Stiftung Namibia“, die mit afrikanischen Überraschungen aufwartete. Das kulinarische Angebot war groß, da gab es Grillfleisch, Pommes, aber auch Kaffee und Kuchen, frischen Apfelsaft oder Milchmixgetränke bei den Landfrauen.

Vom Gospelchor bis zur Giraffen-Hüpfburg

Auch kulturell war einiges geboten, die Musikkapelle Forst spielte auf, der Gospelchor sang, und eine Seniorentanzgruppe begeisterte die Zuschauer. Für die Allerkleinsten gab es einen Mini-Parcours mit kleinen Fahrzeugen, die Größeren konnten sich auf der Giraffen-Hüpfburg austoben.

Für Jung und Alt war also viel geboten, und so nahmen die Besucher auch gerne das Motto „Ruck ma zsam“ ernst, denn es bildeten sich immer wieder Grüppchen, die sich zum Ratschen trafen. Auch Bürgermeister Dorsch hatte alle Hände voll zu tun, die Besucher zu grüßen und mit jedem ein wenig zu plaudern.

Dass das erste Hohenpeißenberger Straßenfest so ein Erfolg werden konnte, dafür sorgten um die 20 Helferinnen und Helfer. Sehr lobenswert war auch die bestens beschilderte Umleitung – da konnte sich jeder Autofahrer gut zurecht finden.

Inge Beutler

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