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Schächengebäude mit „Grünem Kragen“: Der Bereich um das Gebäude soll begrünt werden. Das Gelände wird in drei Teilbereiche aufgeteilt: Den „Aktivbereich“ (oben), den „Ehemaligen Biergarten“ (östlich des Schächens) und den „Obstgarten“ (westlich des Schächens). 

Im Oktober geht  es in Hohenpeißenberg  an den „Grünen Kragen“

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Einstimmig hat der Hohenpeißenberger Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwochabend beschlossen, wie der „Grüne Kragen“um das neue Schächengebäude gestaltet werden soll. Im Oktober soll Baubeginn sein.

Hohenpeißenberg – Seine Anfänge nahm das Projekt in einer Bürgerwerkstatt im November 2017. Viele der Ideen, die damals von 35 Bürgern entwickelt wurden, sind nun auch in dem Plan gelandet, der konkret umgesetzt werden soll. In seiner Sitzung am Mittwochabend hat der Hohenpeißenberger Gemeinderat den fertig ausgearbeiteten Plan abgesegnet, den Landschaftsarchitekt Stefan Goller zuvor den Gemeinderäten präsentiert hatte.

„Die Planung ist im Wesentlichen die gleiche geblieben“, sagte Goller. Einen Entwurfsplan hatte der Landschaftsarchitekt bereits in der Bürgerversammlung Ende des vergangenen Jahres vorgestellt. In den vergangenen Monaten hat der Planer die Ideen konkretisiert, ausgearbeitet und reduziert, dass der konkrete Plan nun auch bezüglich der Kosten in dem vom Gemeinderat abgesegneten Rahmen liegt.

Die Grundzüge sind geblieben: Der „Grüne Kragen“ um das neue Schächengebäude ist in drei Bereiche eingeteilt. Im „Ehemaligen Biergarten“ wird eine Fläche geschaffen, die sich zum Picknicken und Verweilen anbietet. Dort werden Holztische und -bänke aufgestellt, dort soll ein Pavillon stehen, der für Feste und Konzerte genutzt werden kann und gleichzeitig ein Aussichtspunkt ist.

Der zweite Bereich ist der „Obstgarten“, der seinen Namen nicht umsonst bekommen hat: Dort werden Wildbeeren gepflanzt und ein Kräuterbeet aufgebaut. „Hier ist alles sehr naturnah“, sagte Goller.

Im dritten Teil des „Grünen Kragens“, im „Aktivbereich“ gibt es statt des im Entwurf vorgesehenen Quellsteines, eine Wassersäule mit Trinkwasser, einen Spielplatz unter anderem mit einer Kletterkombination und einer Kirta-Schaukel sowie einen Balanciergarten. Die exponierten, runden Rasenhügel, die noch im Entwurf eingezeichnet waren, sind nun nicht mehr vorgesehen.

Es gibt Sitzbänke und -blöcke aus Naturstein auf dem gesamtem Gelände, an einigen Stellen Geländer mit Handläufen und einen Bereich, der mit Rollstühlen und Rollatoren befahren werden kann. Die Zufahrt erfolgt über die Rigistraße. Es werden drei Parkplätze geschaffen sowie ein Behindertenparkplatz. Die Toilette wird nicht angeschafft, sie war mit 60 000 Euro schlicht zu teuer.

Auf die Gemeinde kommen bei der Umsetzung dieses Projekts Kosten in Höhe von rund 486 000 Euro zu. Etwa nochmal so viel wird von der Städtebauförderung übernommen.

Eine Toilette
wäre zu
teuer geworden

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