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Startklar: (v.l.) Günther Feistl, Reinhold Bernardi, Annelies Bernardi, Emil Mussner, Annemarie Mussner und Peter Bergmoser (Bayerischer Landesvorsitzender und Bezirksvorsitzender Schwaben) mit Hund „Sira“.

40. internationale Wandertage

Den meisten machte der Regen nichts aus

Hohenpeißenberg - Bei den 40. internationalen Wandertagen machten etwa 900 Teilnehmer mit. Eine beachtliche Zahl, denn es regnete.

 Trotz des Regenwetters ging es am Sonntag im „Haus der Vereine“ hoch her. An den 40. internationalen Hohenpeißenberger Wandertagen hatten sich am Wochenende rund 900 Wanderer beteiligt. Sie kamen bis von Vorarlberg, Tirol, Südtirol und dem Grödnertal. Bevor es auf die sechs oder elf Kilometer lange Strecke ging, mussten die Wanderer nicht nur Startgebühr entrichten und sich einen Stempel aufdrücken lassen. Selbstverständlich war vor Beginn der Wanderung auch eine Stärkung nicht verkehrt, das kulinarische Angebot war groß. „Den meisten macht das Wetter nichts aus“, so Günther Feistl, Vorsitzender des Wandervereins Hohenpeißenberg.

Er rechnete mit insgesamt 1000 Leuten. „Nicht alle wollen aber wandern gehen, viele gehen auch nur im Ort spazieren“, weiß er. Wurden die Wanderer, darunter auch vier Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren, am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlicher Hitze mit einem grandiosen Alpenpanorama belohnt, so blickte am Sonntag so mancher sorgenvoll zum verhangenen Himmel, wie auch die Wandergruppe aus dem Grödnertal, die von Feistl herzlich willkommen geheißen wurde. „Wir sind bei herrlichem Wetter heute morgen in Wolkenstein abgefahren und waren drei Stunden mit dem Bus unterwegs“, erzählte Reinhold Bernardi. Die Gruppe war schon zweimal in Hohenpeißenberg und insgesamt viermal in Bayern wandern gewesen. „Bei schlechtem Wetter werden wir halt nur die kleine Strecke laufen“, meinte Bernardi, der für den Regentag in Hohenpeißenberg nicht richtig ausgerüstet war. „Kurze Hosen und Turnschuhe sind halt heute nicht ideal“, meinte er. Auch seine Frau Annelies hatte sich das Wetter anders vorgestellt. „Vielleicht kommt ja doch noch die Sonne“, äußerte sie sich zuversichtlich. „Und wenn nicht, dann werden wir uns eben die Wieskirche oder die Wallfahrtskirche anschauen.“

Im Einsatz waren bei den Wandertagen 40 Helfer, fast ausschließlich Mitglieder des Wandervereins Hohenpeißenberg, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Insgesamt hat der Verein derzeit 73 Mitglieder in der Altersgruppe von 41 bis weit über 80 Jahren. Feistl wünscht sich auf jeden Fall mehr junge Leute, denen Wandern in der Gruppe Spaß bereitet. Gerne können sie sich unter der Nummer 08861/69 175 mit ihm in Verbindung setzen.

Inge Beutler

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