Vereint: Die drei evangelischen Gemeinden aus Schongau, Peiting-Herzogsägmühle und Peißenberg kamen an der Wallfahrtskirche zusammen.
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Vereint: Die drei evangelischen Gemeinden aus Schongau, Peiting-Herzogsägmühle und Peißenberg kamen an der Wallfahrtskirche zusammen.

Evangelischer Berggottesdienst an der Wallfahrtskirche gefeiert

Mesner-Job für Bürgermeister Dorsch

Die drei evangelischen Gemeinden aus Schongau, Peiting-Herzogsägmühle und Peißenberg kamen an der Wallfahrtskirche zusammen. Bürgermeister Thomas Dorsch musste als Mesner aushelfen.

Hohenpeißenberg – „Fast wie auf dem Berg Tabor“ fühlte sich der Rainer Mogk am Sonntag auf dem Hohen Peißenberg. Der Berg Tabor rage ähnlich hoch wie der Hohe Peißenberg aus dem Tal auf, so der evangelische Pfarrer aus Peißenberg, der am Sonntag rund 100 Gläubige auf dem Bayerischen Rigi zum Berggottesdienst vor der Wallfahrtskirche begrüßte.

Als Thema des Gottesdienstes, der vom Peißenberger Posaunenchor musikalisch begleitet wurde, hatten Mogk und seine Kollegen aus Schongau, Pfarrer Jost Herrmann und Vikarin Barbara Krauße, daher auch die Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor ausgewählt.

Dorthin ist Jesus der Überlieferung nach mit drei seiner Jünger gegangen. Auf dem Berg erschien diesen in einer leuchten Wolke Gott, der ihnen zurief: „Das ist mein Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe, auf ihn sollt ihr hören.“

Ein kleines Problem mit der Technik der katholischen Kirche löste der Hohenpeißenberger Bürgermeister Thomas Dorsch, der unter den Gottesdienstbesuchern war. Er wusste, wie man die Glocken läutet. Mogk war zufrieden: „Unser neuer Mesner hat es gut gemacht mit dem Läuten.“ Das Wetter war ideal, wie Mogk feststellte: Die Sonne schien, die Sicht reichte vom Platz vor der Kirche bis in die Alpen, ein leichter Wind wehte, und im Schatten der drei Linden war es angenehm.

Das schöne Wetter hatten einige Besucher des Gottesdienstes genutzt, um auf den Berg zu wandern. Unter den Besuchern war auch Rupert Weingartner, der sich im Verein der Freunde der Wallfahrtskirche besonders für die Renovierung der Kirche auf dem Berg engagiert hat. Er meinte: „Ich bin zwar katholisch, das wollte ich mir aber nicht nehmen lassen.“ Im Sinne der Ökumene sei es ihm wichtig, „gemeinsam mit unseren evangelischen Brüdern und Schwestern“ den Berggottesdienst zu feiern. Der Gottesdienst war laut Mogk der erste gemeinsame der drei Gemeinden Schongau, Peiting-Herzogsägmühle und Peißenberg. Ihm ging ein Berggottesdienst auf dem Kreuzbichl voraus. Alfred Schubert

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