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Weil an der Ammertalstraße immer wieder Teile abrutschten, musste nun die Oberfläche verbessert werden, wie Revierförster Hans Peter Schöler mitteilt. 

zwischen Peiting und Peißenberg

Mit Grader, Steinbrecher, Walze und Sonne

Die Wanderer, Radlfahrer und Forstarbeiter sind es bereits gewöhnt, dass die Ammertalstraße – ein viel genutzter Forstweg, der Peißenberg mit Peiting verbindet – von Zeit zu Zeit gesperrt ist. Immer wieder musste die Straße, in den vergangenen Jahren stabilisiert und repariert werden, weil sie regelmäßig abgerutscht war.

Seit 28. August war die Ammertalstraße, die eine kiesgebundene Forststraße ist, wieder gesperrt, damit die Teilstrecken von Peiting hinunter zum Schnalzhaus, der Bereich, der auf halber Strecke nach Peißenberg liegt und der Anstieg hinauf zur Grasberghütte Richtung Hohenpeißenberg verbessert werden konnten. Weil die Forststraße immer wieder stabilisiert werden musste, war die Oberfläche an vielen Stellen nicht mehr gut und musste nun repariert und befestigt werden. „Wir haben mit Grader, Steinbrecher und Walze gearbeitet“, sagt der Revierleiter des Forstbetriebs Oberammergau, Hans Peter Schöler, sodass der Weg nun wieder gepflegt sei und von Erholungssuchenden und Forstarbeitern gleichermaßen genutzt werden könne. Seit Donnerstag ist die Ammertalstraße wieder befahrbar und für den Verkehr freigegeben. „Mit den Bauarbeiten sind wir schon früher fertig geworden, aber die Straße musste ein bis zwei Mal durch die Sonne richtig austrocknen“, sagt Revierförster Schöler. Zudem habe sich die Sanierung länger als geplant hingezogen, weil es hin und wieder geregnet hat.

Auf dem Seitenweg zwischen Grasberg und Hohenpeißenberg sowie dem Weg zu den Weihern beim Schnalzwehr gibt es noch einzelnen Sperrungen, die aber am Montag auch aufgehoben werden sollen. 34 000 Euro habe die Maßnahme gekostet. Diese tragen die Bayerischen Staatsforsten, weil es sich bei der Ammertalstraße um eine Straße handelt, die in erster Linie der Forstwirtschaft dient. Mit diesen Arbeiten ist es aber noch nicht getan: Wie Schöler sagt, müssen noch weitere Abschnitte der Fahrbahn verbessert werden.

Kathrin Hauser

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