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Manche nahmen die Schneemassen gelassen, andere gerieten in psychische Ausnahmezustände. 

Hohenpeißenberg

„Mit dem Schnee hat’s manchen den Schalter rausg’haut“

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Die Tage in denen es gar nicht mehr aufhörte zu schneien, waren anstrengende in Hohenpeißenberg – insbesondere für die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes.

Den Bauhof-Mitarbeitern dankte Bürgermeister Thomas Dorsch in der jüngsten Gemeinderatssitzung, die am Mittwochabend zum zweiten Mal probeweise im HOP, dem sozialen Treff im Schächen, stattgefunden hat: „Danke an die Mitarbeiter des Bauhofes, die die Schneemassen gut im Griff hatten“, sagte Dorsch.

Neben ihrer Aufgabe, der Schneemassen Herr zu werden, hätten die Bauhof-Mitarbeiter einiges an Beschwerden und Aggressionen aushalten müssen. Die Situation, in der sich ein Hohenpeißenberger am Schneepflug festgekrallt hat, um den Schneepflug-Fahrer zu zwingen, seine private Einfahrt zu räumen, sei zwar auch in Hohenpeißenberg eine Ausnahme gewesen, aber es habe viele Beschwerden und Aufregung wegen des Schnees und des Schneeräumens gegeben. „Der Schnee hat bei einigen Leuten psychische Sonderreaktionen hervorgerufen“, sagte er: „Mit dem Schnee hat’s manchen den Schalter rausg’haut, wie man auf Bairisch sagt.“ Er alleine hätte es nicht geschafft, die vielen Anrufer und Rathausbesucher zu besänftigen, die sich über verschiedenste Schneevorfälle aufgeregt hätten, viel hätten auch die Verwaltungsmitarbeiter aufgefangen.

Neben all dem Ärger habe es aber auch viele positive Rückmeldungen gegeben und viele ehrenamtliche Helfer, die Schnee geschaufelt haben. 

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