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Die Arbeiten an der Straßenentwässerung sind fast abgeschlossen.

Sanierungsarbeiten in Hohenpeißenberg

Nächste Woche wieder Ampelschaltung auf der Bergstraße

  • Kathrin Hauser
    VonKathrin Hauser
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Noch ist freie Fahrt auf der Bergstraße, die auf den Hohen Peißenberg führt. Während der Sommerferien ruhen die Sanierungsarbeiten an der Straße. Mit Schulbeginn geht es weiter. Dann lässt eine Ampel wieder nur zur vollen Stunde Autos hoch- und herunterfahren.

Hohenpeißenberg – Vor den Sommerferien ist es regelmäßig zu unschönen Szenen gekommen auf der Bergstraße, die zum Hohen Peißenberg führt. Denn wegen der Sanierung der Straße, die im März begonnen hatte, war die Straße für Verkehrsteilnehmer gesperrt. Lediglich zur vollen Stunde sprang die Ampel auf grün und ließ die wartenden Auto- Motorrad- und Fahrradfahrer passieren. Wenn Fahrzeuge, die eine Richtung fahren wollten, oben oder unten angekommen waren, machte die Ampel für die andere Richtung den Weg frei.

Wenn sie Pech hatten, mussten die Verkehrsteilnehmer also fast eine Stunde warten, bis sie auf den Hohen Peißenberg oder vom Berg herunterfahren konnten. Dafür hatten die Wartenden mitunter wenig Verständnis. Die Bauarbeiter der Firma „Strommer“, die mit den Sanierungsarbeiten beauftragt wurde, mussten so manche wüste Beschimpfung über sich ergehen lassen (wir berichteten).

Doch seit Beginn der Sommerferien gibt es keine langen Wartezeiten mehr an der Bergstraße. „Die Arbeiten wurden eingestellt“, sagte Alois Stapf vom Staatlichen Bauamt Weilheim. Diese Entscheidung war schon zu Beginn der Sanierungsarbeiten im März gefallen. Auf diese Weise sollte verhindert werden, dass es zu viele frustrierte Touristen und Ausflügler gibt. Für diese sollte der Besuch des Hohen Peißenbergs möglichst problemlos möglich sein. „Zu Schulbeginn werden die Bauarbeiten wieder fortgesetzt“, sagte Stapf., der beim Staatlichen Bauamt für Straßenbauprojekte und deren Planung im Landkreis zuständig ist. Dabei lägen die Sanierungsarbeiten gut im Plan: „Bei der Straßenentwässerung fehlen uns noch rund 100 Meter“, sagte Stapf. Sobald diese Bauarbeiten abgeschlossen seien, könne mit den Asphaltierungsarbeiten begonnen werden. Die Arbeiten liegen laut Stapf nicht nur zeitlich voll im Plan, sondern auch finanziell. Bislang habe es keine Komplikationen gegeben, sodass höchstwahrscheinlich die veranschlagten 1,5 Millionen Euro ausreichen. Nach sechs Wochen Pause sollen die Bauarbeiten an der Bergstraße am 14. September wieder aufgenommen werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich die ungeduldigen Autofahrer gut erholt haben und die Bauarbeiter ihre Arbeit erledigen, ohne beschimpft zu werden.

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