Auf dem oberen Parkplatz auf dem Hohen Peißenberg sollen die Sanierungsarbeiten beginnen, wie beim Pressetermin mit (v.l.) Matthias Brugger, Thomas Dorsch, Andrea Jochner-Weiß, Michael und Pascal Fischer, Stefan Fischer, Günter Weinmann und Andreas Lenker zu erfahren war.
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Auf dem oberen Parkplatz auf dem Hohen Peißenberg sollen die Sanierungsarbeiten beginnen, wie beim Pressetermin mit (v.l.) Matthias Brugger, Thomas Dorsch, Andrea Jochner-Weiß, Michael und Pascal Fischer, Stefan Fischer, Günter Weinmann und Andreas Lenker zu erfahren war.

Auf dem Hohen Peißenberg

Sanierung der Bergstraße beginnt

  • Kathrin Hauser
    vonKathrin Hauser
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Ein Besuch auf dem Hohen Peißenberg wird in den kommenden Monaten schwieriger – zumindest für die, die motorisiert unterwegs sind. Die Bergstraße wird umfassend saniert. Die Arbeiten, für die rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt sind, sollen am Montag beginnen und bis Ende Oktober dauern.

Hohenpeißenberg/Landkreis –

Wenn jetzt auch noch das Wetter mitspielt, dann kann am kommenden Montag, 15. März, mit der Sanierung der Bergstraße begonnen werden. Das erläuterten gestern Morgen bei einem Pressetermin auf dem Hohen Peißenberg Vertreter des Landkreises, der Gemeinde Hohenpeißenberg, des Staatlichen Bauamtes, der beauftragten Baufirma sowie der Gaststätte „Bayerischer Rigi“.

„Nach langer Planungs- und Überlegungsphase beginnt nun der zweite Abschnitt der Sanierung der Bergstraße“, sagte Andreas Lenker , der beim Staatlichen Bauamt die Abteilung für Straßenbau im Landkreis Weilheim-Schongau leitet. Die Sanierung der Kreisstraße WM 22 sei vor allem erforderlich, weil die Entwässerungsgräben am Fahrbahnrand teilweise erneuert und teilweise verrohrt werden müssten, so Lenker. Im Zuge dessen werde der Fahrbahnbelag erneuert und ertüchtigt. Die Bauarbeiten durchzuführen sei eine Herausforderung: „Es ist eine schwierige Baustelle, weil die Bergstraße eine Sackgasse ist“, sagte Lenker.

Deswegen müsste zu einer eher ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen werden, nämlich den Verkehr mithilfe einer Ampelschaltung jeweils zur vollen Stunde auf den Berg und wieder herunter zu lassen (siehe Kasten). Zumindest an verlängerten Wochenenden, in der Regel abends und nachts und während der Ferien soll die Bergstraße nach Möglichkeit – zumindest einseitig befahrbar sein. Aus diesem Grund und weil dazu immer wieder die komplette Baustelle abgebaut werden muss, dauerten die Sanierungsarbeiten, für die rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt sind, auch voraussichtlich bis Ende Oktober, so Lenker.

Der Hohenpeißenberger Bürgermeister Thomas Dorsch bedankte sich bei Landrätin Andrea Jochner-Weiß als Vertreterin des Landkreises für die nach schweißtreibenden Diskussionen getroffene Entscheidung, die Bergstraße, die eine Kreisstraße ist, sanieren zu lassen. „Die Baustelle ist eine Herausforderung, weil die Straße stark frequentiert ist und wegen der Engstellen“, sagte Dorsch. Er freue sich, dass mit der Schongauer Firma „Strommer“ ein Betrieb aus der Region für die Sanierungsarbeiten gewonnen werden konnte. Er hoffe, dass alles gut ablaufe, und bitte um Verständnis für die Beeinträchtigungen, die während der Bauzeit für Anwohner, Arbeitende und Besucher des Hohen Peißenbergs entstehen. Er bedankte sich beim Wirt der Gaststätte „Bayerischer Rigi“, dem Eigentümer des oberen Parkplatzes, der sich bereit erklärt hatte, diesen ebenfalls zu sanieren.

Mit den Arbeiten auf dem oberen Parkplatz soll am Montag begonnen werden. Diese sollen nach Planung des Staatlichen Bauamtes in den Osterferien abgeschlossen werden. Dann wird die Sanierung mit Arbeiten am unteren Ende der Bergstraße fortgesetzt. Die Fußwege auf den Hohen Peißenberg bleiben die ganze Zeit über frei.

„Die Abwassersituation an der Bergstraße ist erst in den Fokus gerückt, als es Schwierigkeiten mit Hochwasser gab“, sagte Jochner-Weiß. Auch wenn es der Kreisstraße nicht unbedingt anzusehen sei, „sie muss dringend gerichtet werden“, so die Landrätin.

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