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Jung und Alt kamen zum ersten Dorffrühstück im „HOP“, das Daniela Stadler (re.) und Nadja Braun (mit Thermoskanne) betreuten. Auch Bürgermeister Thomas Dorsch (li.) war unter den Gästen. 

Sozialer Treff im „Schächen“

HOP: Ein Treffpunkt für das ganze Dorf

Seit kurzem  hat der soziale Treff im „Schächen“  geöffnet. Das Angebot im HOP wird gut angenommen. 

Hohenpeißenberg – Jeder hat etwas mitgebracht. Semmeln, Brezen, Marmeladen, aufgeschnittenes und hübsch drapiertes Gemüse und es kommt noch mehr: Gerade stellt Sozialpädagogin Daniela Stadler eine große Platte mit Wurst und Käse auf den Tisch. Sie und ihre Kollegin Nadja Braun kümmern sich um den reibungslosen Ablauf des ersten „Dorffrühstücks“ im „Sozialen Treff“ im neuen Schächen in Hohenpeißenberg und sorgen dafür, dass Kaffee, Tee und andere Getränke nicht ausgehen. Mehr als zwei Dutzend Bürgerinnen und Bürger jeden Alters sind zur Frühstücks-Premiere gekommen. Auch Bürgermeister Thomas Dorsch sitzt beim ersten „Dorffrühstück“ mit am Tisch.

Dieses offene Frühstücksangebot soll in unregelmäßigen Abständen wiederholt werden. Die beiden Sozialpädagoginnen sind mehr als zufrieden mit dem Zuspruch, den das neue Angebot findet. Sie betreuen den „Sozialen Treff“ im neuen Schächen, der seit kurzem auch einen Namen hat: Für „HOP Sozialer Treff im Schächen“ hat sich der Hohenpeißenberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung entschieden.

Am Eröffnungstag durften die Bürger Namensvorschläge für den neuen Treff abgeben. „Wir haben viele Vorschläge bekommen“, sagt Dorsch. Es kamen Ideen wie „Lebensfroh“, „Ort der Sonne“, „Rigiherz“ und „Lichtblick“. In die enge Wahl kamen dann noch „Mosaik“ und „HOP“. Für letzteren Vorschlag hat sich der Gemeinderat schließlich einstimmig entschieden. Der Name stehe für Hohenpeißenberg, sei kurz und prägnant, wirke aktiv, modern und optimistisch, so steht es in der Beschlussvorlage für die Sitzung. Zudem könne mit den drei Buchstaben ein originelles Logo entwickelt werden.

Der Treff im neuen Schächen hat zwar erst jetzt einen Namen, doch auch ohne diesen ist er gut gestartet: „Wir sind begeistert – alle Angebote, die wir haben, laufen“, sagen Stadler und Braun. Das Konzept, mit einem breiten Angebot einen Ort der Begegnung zu schaffen, scheint aufzugehen. Nicht nur das erste Frühstück war ein Erfolg. Elterntreff und Seniorencafé – jeweils fester Bestandteil des laufenden Programmes, erfreuen sich ebenfalls regen Zuspruchs. Und auch die zwei bisherigen Sonderaktionen „Spiel und Sport“ und „Flechtfrisuren“ lockten viele Interessierte.

Auch die Bürgerwerkstatt zum „Grünen Kragen“ um den neuen Schächen, bei der sich interessierte Hohenpeißenberger zusammen mit einem Architekten damit befassten, wie das Gelände begrünt werden kann, wurde gut besucht. „Etwa 40 Bürger haben daran teilgenommen“, sagt Dorsch. Mit guten Ergebnissen: „Es sind viele verwertbare Vorschläge rausgekommen, die jetzt in die Planung einfließen.“

Auch wenn es darum geht, die neue Ortsmitte zu gestalten und zu planen sollen die Hohenpeißenberger miteinbezogen werden. Es wird also noch viele Gelegenheiten geben, in den „HOP“ zu gehen.

Weitere Veranstaltungen

Am Mittwoch, 6. Dezember, ab 14.30 Uhr Weihnachtsbasteln mit Kindern (Schere und einen Euro je Kind mitbringen). Vortrag über Carsharing am Dienstag, 12. Dezember, um 19 Uhr. Mittwoch, 7. Dezember, von 15 bis 17 Uhr Adventsnachmittag für Senioren. Und am Freitag, 15. Dezember, erwartet Gäste jeden Alters um 15.30 Uhr eine Zaubershow.

Emanuel Gronau/Kathrin Hauser

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