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Auf dem Hohen Peißenberg startet dien erste Pilgeretappe. Das Bild stammt von den Pilgertagen 2016.

Start ist am Hohen Peißenberg  

Pilgertage gehen morgen los

Aus sechs Tagesetappen auf der Westschleife der neuen Wanderwege „Heilige Landschaft Pfaffenwinkel“ setzen sich die Pilgertage 2017 zusammen, die vom katholischen Landvolk (KLB) ausgerichtet werden.  Die erste Etappe führt am Freitag, 21. April, vom Hohen Peißenberg nach Rottenbuch.

Hohenpeißenberg – Das Auf und Ab bei den einzelnen Wegstrecken – dies soll Sinnbild sein für das Auf und Ab im Leben. So beschreibt es Sylvia Hindelang, Bildungsreferentin von der katholischen Landvolkshochschule Wies, im Gespräch mit der Redaktion. Sie ist ebenso wie ihr Mann Karl Müller-Hindelang und Gemeindereferent Bernhard Schöner bei zwei Etappen als geistliche Begleiterin dabei.

Das Auf und Ab in der Landschaft passe zu Erfolgserlebnissen und Krisensituationen im Leben, stellt Sylvia Müller-Hindelang einen Vergleich an. Die Frauen und Männer, die sich auf den Weg machen, wollen im Gebet, beim Singen und in spirituellen Impulsen an mehreren Stationen dem Jahresthema des KLB „Mehr wagen – aus der Tiefe leben“ nachspüren.

Die Pilger befassen sich mit dem Landvolkpatron Klaus von der Flüe und seiner Frau Dorothee, mit Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora, aber auch mit Norbert von Xanten und dem Kirchenvater Augustinus. „Bedeutende Persönlichkeiten ihrer Zeit, die jeweils auf eigene Art und Weise mehr gewagt haben und ganz eigene Lebens- und Glaubenswege gegangen sind“: So beschreiben es Elisabeth Sterff und Klaus Bösl von der katholischen Landvolkbewegung im Dekanat Weilheim auf dem Flyer zu den Pilgertagen. Der Verband hat im vergangenen Jahr erstmals die Pilgertage ausgerichtet – da war man auf der Nordschleife der Wanderwege „Heilige Landschaft Pfaffenwinkel“ unterwegs.

„Losgehen – sich in die Tiefe trauen“ ist die erste Etappe am Freitag, 21. April überschrieben. Treffpunkt ist um 13 Uhr an der Westseite der Wallfahrtskirche auf dem Hohen Peißenberg. 14 Kilometer sind die Pilger unterwegs. Ziel ist Rottenbuch.

Der zweite Wegabschnitt führt am Samstag, 29. April (Treffpunkt schon um 9 Uhr) von der Klosterkirche Rottenbuch nach Steingaden. Das Leitwort dafür lautet „Trotzdem gehen – Widerstände überwinden“. Mit dabei ist Karl Müller-Hindelang.

Die dritte Etappe ist 18 Kilometer lang – sie ist mehr ein Anstieg denn ein Auf und Ab. Überschrieben ist sie mit dem Motto „Sich öffnen – Neues wagen“. Bernhard Schöner erwartet die Pilgernden bzw. Wanderer am Samstag, 6. Mai, um 9 Uhr auf dem Marktplatz in Steingaden. Ziel ist der Auerberg.

Die drei Termine im Herbst für die vierte, fünfte und sechste Etappe sind der Freitag, 6., Samstag, 14., und Sonntag, 22. Oktober. Uhrzeiten und Treffpunkte sind auch unter www.klb-weilheim.de nachzulesen. Am Ende der Tagesetappen ist Gelegenheit zum gemeinsamen Ausklang in einer Gaststätte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Johannes Jais

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