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Zahlreiche Vorträge waren beim Gesundheitstag in Hohenpeißenberg zu hören. Karin Führer sprach über einen gesunden Rücken.

Volles Haus bei Premiere im „Schächen“

Beim nächsten Gesundheitstag geht’s ins „Haus der Vereine“

Ein Erfolg war der erste Hohenpeißenberger Gesundheitstag. Mit Vorträgen, Infoständen und Aktionen wie Kostproben von „Essen auf Rädern“ wurden die Besucher am Samstag im neuen „Schächen“ auf eine Gesundheitsreise mitgenommen.

Hohenpeißenberg– „Der soziale Treff hat sich gut gefüllt“, freute sich Hohenpeißenbergs Bürgermeister Thomas Dorsch angesichts des vollen Saales. „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut, auf das man aufpassen muss. Lassen Sie sich informieren über gesund werden, gesund bleiben und beugen sie vor“, riet Landrätin Andrea Jochner-Weiß den Besuchern.

So groß wie die Palette an Angeboten war, so groß war auch Interesse am Gesundheitstag, zu dem zumeist Hohenpeißenberger kamen. „Die Idee des Gesundheitstags ist entstanden, da viele nicht wissen, was im eigenen Ort möglich ist“, erklärte Organisatorin Daniela Schaan. Angesichts des großen Zuspruches soll die zweite Auflage im „Haus der Vereine“ stattfinden, wo mehr Platz ist.

Platz war tatsächlich Mangelware, es war kaum ein Durchkommen zu den Vortragsräumen. Die Vorträge waren so gut besucht, dass viele Interessierte nur einen Stehplatz ergatterten. Angeboten wurden etwa zwölf Vorträge wie jene über die Halswirbelsäule und über die Hospizarbeit. Großes Interesse weckte auch der Vortrag von Michaela Wörmann „Warum ist es sinnvoll, Kräuter in die Ernährung einzubauen?“ Sie erklärte den rund 60 Zuhörern anschaulich, welche Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe in Kräutern stecken, die in der Küche für ein „überraschendes Geschmackserlebnis“ sorgten.

Dr. Franz Schelkle sprach über über die Volkskrankheit Diabetes. In Deutschland gebe es sechs bis acht Millionen Diabetiker, „das sind 20 Prozent der Bevölkerung“, sagte Schelkle. Die Behandlung verschlinge jährlich bis zu 40 Millionen Euro, daher sei Vorsorge wichtig.

Der Gesundheitstag stieß auf positive Resonanz. So bei Ute Besold aus Hohenpeißenberg, die bei der Sozialstation arbeitet: . „Für mich ist es wichtig, dass ich weiß, was im Ort geboten wird und wo man sich im Krankheitsfall hinwenden kann“, sagte sie. Sie wollte den Vortrag „Sterben zu Hause“ hören. Aus Peiting kam Heidi Scholtz mit ihrer Mutter. „Als gebürtige Hohenpeißenbergerin will ich den neuen ,Schächen’ sehen, und ich freue mich über die Möglichkeit, heute auch die neue Arztpraxis besichtigen zu können“, so Scholtz.

Inge Beutler

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