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Exkursion zur Gedenkstätte in Landsberg: Manfred Deiler (links) führte die 26 Besucher aus Hohenpeißenberg fachkundig durch den größten Außenlagerkomplex des Konzentrationslagers in Dachau. 

Vortragsreihe „Gegen das Vergessen“

Exkursion zur Holocaust-Gedenkstätte

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Hohenpeißenberg - Mit einer Exkursion zur Holocaust-Gedenkstätte in Landsberg fand die Vortragsreihe „Gegen das Vergessen“ ihren Abschluss. 26 Besucher waren dabei.

Manfred Deiler, der schon im November zum Konzentrationslagerkomplex Landsberg und Kaufering in Hohenpeißenberg referiert hatte, führte die 26-köpfige Besuchergruppe aus Hohenpeißenberg fachkundig durch die Gedenkstätte. Deiler ist Direktor der „Gesellschaft für Neueste Geschichte Landsberg am Lech“ und berichtete laut Hobby-Heimatforscher Rudi Hochenauer über die Historie der Außenlager des Konzentrationslagers Dachau. Diese wurden ab dem Sommer 1944 um Landsberg und Kaufering angelegt. Die Europäische Holocaust-Gedenkstätte in Landsberg, teilte Hochenauer mit, birgt die letzten Überreste des größten Außenlagerkomplexes des KZ Dachau. Zu sehen sind noch sogenannte Tonröhrenbaracken, die laut Hochenauer derzeit restauriert werden.

Das Projekt mit dem Titel „Gegen das Vergessen – Regionale Bezüge in der Zeit des Nationalsozialismus“ war von der Gruppe „Bildung“ im Pfarrgemeinderat Hohenpeißenberg initiiert worden. Vorträge, Dokumentarfilme, Ausstellungen und die jüngste Exkursion beleuchteten an fünf Tagen, wie sich der Zweite Weltkrieg in Hohenpeißenberg, Herzogsägmühle und Landsberg auswirkte. Die Vortragsreihe, die sich als wichtiger Teil zur Aufarbeitung der Vergangenheit verstand, zählte rund 250 Teilnehmer.  

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