Schlimmer Unfall am Flughafen München: BMW-Fahrer in Lebensgefahr - Straße für Stunden gesperrt

Schlimmer Unfall am Flughafen München: BMW-Fahrer in Lebensgefahr - Straße für Stunden gesperrt
+
So viel Schnee wie in diesem Januar hatte es noch nie auf dem Bayerischen Rigi. 

Wetterrückblick

Größte Schneehöhe auf dem Hohen Peißenberg

Hohenpeißenberg – Der Winter 2018/19 war durchschnittlich um knapp zwei Grad zu warm. Die Temperaturspanne reichte von -10,2 Grad am 23. Januar bis 14,7 Grad am 17. und 28. Februar.

Der Dezember war überwiegend von atlantischen Luftmassen geprägt und fiel um 2 Grad zu warm aus. Zur Monatsmitte gab es die erste Dauerforstperiode des Winters von fünf Tagen. Ab dem 24. Dezember mittags bis zum Ende des meteorologischen Winters lag eine geschlossene Schneedecke – ein inzwischen selten gewordenes Ereignis.

Der Januar war um 1,4 Grad zu kalt und geprägt von extremen Niederschlägen an den Alpen, verursacht durch eine mehrtägig andauernde Nordwestströmung. Es entstand eine Unwettersituation, denn durch starken Wind hatte sich der Schnee meterhoch aufgetürmt, Straßen- und Schienenverkehr massiv behindert und ganze alpine Touristenregionen von der Außenwelt abgeschnitten. Mit 163 Litern Niederschlag pro Quadratmeter ist dies für den Januar ein Rekordwert. Zudem war am 11. Januar die Schneedecke auf 105 Zentimeter angewachsen. So hoch lag der Schnee noch in keinem Januar seit dem Bestehen dieser Messreihe 1901.

Der Februar war reich an Sonnenschein mit zwei Frühlingshochs, dem Winter ging beizeiten die Puste aus, auch wenn die Schneedecke noch bis Monatsende hielt. Er war um 4,7 Grad zu warm. Zum Vergleich: Der Februar 2018 war um vier Grad zu kalt. Insgesamt zählte der Winter 61 Frost- und 29 Eistage. Er war auf dem Hohen Peißenberg der niederschlagsreichste überhaupt mit insgesamt 320 Litern pro Quadratmeter. Der deutschlandweit niederschlagsreichste Ort war Ruhpolding mit 1003 Litern pro Quadratmeter, gefolgt von Balderschwang mit 848 Litern pro Quadratmeter.

Erst kürzlich teilte die Weltorganisation für Meteorologie mit, dass die vergangenen vier Jahre weltweit seit Beginn der Klimaaufzeichnungen die wärmsten waren und speziell 2016 das bisher wärmste Jahr. Sehr wichtig ist die Aussage „Der Temperaturanstieg ging Hand in Hand mit der Zunahme der Konzentration klimaschädlicher Gase in der Atmosphäre.“ Dies ist ein schlagkräftiges Argument für den menschengemachten Klimawandel und mehr als nur ein Ausrufezeichen für die politischen Entscheidungsträger.

Siegmar Lorenz

Wetterbeobachter auf dem
Hohen Peißenberg

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Stadtbuslinie Süd in Weilheim auf dem Prüfstand
Die neue Stadtbuslinie Süd in Weilheim muss „dringend überplant“ werden, das fordert die FW-Fraktion: Die Linienführung sei wenig nützlich, weshalb die Fahrgäste …
Stadtbuslinie Süd in Weilheim auf dem Prüfstand
Dieses Ostergeschenk lässt Kinderherzen höher schlagen  - und sollte gut überlegt sein
Bunt bemalte Eier und Schokoladenhasen liegen an diesem Wochenende wieder überall in den Osternestern. Hin und wieder sitzt aber auch ein echtes Langohr aus Fell, …
Dieses Ostergeschenk lässt Kinderherzen höher schlagen  - und sollte gut überlegt sein
Für Metropol-Umbau müssen Bäume fallen
Die Vorbereitungen für den Umbau des alten Metropolkinos zur neuen Musikschule laufen. Nächstes Jahr soll es losgehen. Um die Baustelle einzurichten, müssen allerdings …
Für Metropol-Umbau müssen Bäume fallen
Wieder „Lesepause“ im großen Stil - diese bekannten Autoren lesen in Weilheim auf dem Kirchplatz 
Autorenlesungen bei freiem Eintritt: Im Juli gibt es wieder die „Weilheimer Lesepause am Kirchplatz“. Auch der ein oder andere Stargast ist mit von der Partie.
Wieder „Lesepause“ im großen Stil - diese bekannten Autoren lesen in Weilheim auf dem Kirchplatz 

Kommentare