Noch ein Jahr länger als geplant bleibt das alte Feuerwehrhaus in Huglfing stehen. foto: ru

Neues Feuerwehrhaus kommt erst 2017

Huglfing - Es wäre zu schön gewesen: Das Huglfinger Feuerwehrhaus wird nicht schon 2016 gebaut.

Die Gemeinde Huglfing hat in den nächsten Jahren Großes vor: Neben der Sanierung von Kindergarten und Bahnhofsgelände sowie dem Bau günstiger Wohnungen sollte auch das Feuerwehrhaus neu gebaut werden. Doch daraus wird 2016 nichts, wie Bürgemeister Bernhard Kamhuber bei der Gemeinderatssitzung sagte. Die Grundstücksverhandlungen mit der Kirchenverwaltung Huglfing und der Diözese sind noch nicht abgeschlossen.

Kamhuber geht davon aus, dass 2016 die Planungen voranschreiten, gebaut werde aber frühestens im Frühjahr 2017. Bis dahin werde man sich mit der Kirche - der örtlichen Kirchenverwaltung und der Diözese Augsburg - auf einen Kaufpreis für die rund 900 Quadratmeter Grund geeignet haben. Kamhuber geht davon aus, dass der Preis in etwa dem für ortsüblichen Wohngrund entsprechen wird.

Bei der Sitzung des Gemeinderates stellte Kamhuber die ersten Entwürfe für das Gebäude vor, das am alten Standort in der Ortsmitte gebaut wird, für den aber noch keine Baugenehmigung vorliegt. Der längliche, kellerlose Bau erhält demnach vier Garagenplätze, die von der Größe her den aktuellen Vorschriften entsprechen. Im 52 Jahre alten Feuerwehrgerätehaus ist das nicht der Fall. Auch sind dort die Kurvenradien bei der Ausfahrt zu eng. Zudem sind Umkleiden, Duschen, Räume für Atemschutzgeräte und ein Foyer im unteren Bereich vorgesehen. Im ersten Stock soll es unter anderem einen Lehrsaal mit Balkon geben, der auch als Fluchtweg dienen soll, einen Jugendraum, ein Lager und ein Büro für den Kommandanten. Man habe das Gebäude minimiert auf das, was erforderlich sei. „Eine Mischung aus Turnhalle und Schmitterhof, ein reiner Zweckbau“, so Kamhuber. Nicht besonders angetan zeigte sich Gemeinderat Harald Bauer: „Das ist optisch kein Brüller“.

Wenn im Frühjahr 20167 mit Bau begonnen wird, sollen die Geräte und Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr im Bauhof ausgelagert werden, weil dort dann genug Platz ist. Eine exakte Kostenschätzung liegt noch nicht vor. Welche Fassade das Gebäude erhält, ist ebenso noch offen wie die Art der Heizung. Geplant ist ein Heizwerk für mehrere Gebäude auf dem Gelände der Feuerwehr. Johannes Thoma

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