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Symbolfoto.

Gemeinderat lehnt Antrag ab

Huglfing verzichtet auf Böller-Verbot

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Silvester-Feuerwerke werden vielerorts kritisch gesehen. Die Gemeinde Huglfing verzichtet auf ein Verbot. Stattdessen wird an die Bürger appelliert, die Knallerei sein zu lassen.

Huglfing– An Silvester ist die Knallerei für viele Deutsche Pflicht: Mit Raketen und Böllern wird das neue Jahr begrüßt. Doch der lautstarke Spaß ist wegen der Lärmbelästigung für Mensch und Tier sowie der Feinstaubbelastung in die Kritik geraten. Auch in Huglfing sorgt sich eine Bürgerin – und bat bereits im vergangenen Jahr die Gemeinde, eine entsprechende Regelung für das Abbrennen von Silvesterfeuerwerken zu schaffen. 2018 tat sich nichts Konkretes, aber heuer befasste sich der Gemeinderat eigens mit der Thematik.

„Andere Gemeinde verbieten es in bestimmten Bereichen“, hatte die Bürgerin laut Bürgermeister Bernhard Kamhuber (SPD/Unabhängige) in ihrem erneuten Schreiben auf Beispiele im Landkreis verweisen. Die Gründe dafür reichen vom Brandschutz bis zur Tiergesundheit. Von einem generellen Böller-Verbot in seiner Gemeinde hielt der Rathauschef jedoch nichts. Kamhuber sprach sich stattdessen für einen Appell aus, „auf Feuerwerk möglichst ganz zu verzichten“. Wolfgang Greza (SPD/Unabhängige) fand zumindest eine derartige Empfehlung gut – er hätte aber lieber darüber hinaus Verbotszonen im alten Ortskern, bei enger Bebauung und in der Nähe von Ställen gesehen. Auch Fraktionskollege Markus Huber hatte nichts gegen eine harte Haltung: „Wenn du es verbietest, hast Du schon mal eine Eindämmung.“ Thomas Buchner (CSU/Bürgervereinigung), auch Feuerwehr-Kommandant, plädierte wenigstens für ein Böller-Verbot rund um die Pfarrkirche.

Kein Verbot, aber Appell an die Bürger

Die Huglfinger Räte konnten sich für einen Weg, wie ihn die VG-Nachbarn in Oberhausen gehen, allerdings nicht erwärmen. Wie berichtet, hat der dortige Gemeinderat beschlossen, nach der Premiere 2018 auch für heuer wieder die Bevölkerung zum Verzicht aufzurufen – und stattdessen das Geld für einen guten Zweck zu spenden. 750 Euro waren damals zusammengekommen. In Huglfing verständigte sich der Gemeinderat am Ende auf den Bürgermeister-Vorschlag: Es gibt kein Verbot, aber einen Appell, auf die Knallerei zu verzichten – ohne Spendenaufruf. Veröffentlicht werden soll dieser laut Kamhuber im nächsten Amtsblatt. Der Beschluss fiel einstimmig.

Lesen Sie  hier undhier mehr über das Geschehen in Huglfing.

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