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Nach 15 Minuten ging es zurück ins Warme.

Feuerwehr Huglfing

Hebauf für den Millionenbau: Kurz und sehr knackig

Es dürfte einer der kürzesten Hebaufs in der Geschichte Huglfings gewesen sein. Bei minus zehn Grad feierten Handwerker, Anwohner, Gemeinderäte sowie Feuerwehrmänner- und frauen mit den Planern Richtfest für das neue Feuerwehrhaus in der Ortsmitte.

Huglfing – Bürgermeister Bernhard Kamhuber lobte die am Bau Beteiligten – vor allem die Handwerker: „Ohne Sie wäre unserer Feuerwehrhaus nur ein Papiertiger.“ Und die Huglfinger Feuerwehr sei nicht nur in der Lage, Brände zu löschen, sondern auch den Planern tüchtig einzuheizen, so Kamhuber, der dann sogleich das Wort an Zimmerermeister Klaus Schelle übergab. Der hielt sich ebenfalls kurz mit seinem Richtspruch, indem er daran erinnerte, dass die Wehr den Platz auch brauche.

Nach rund 15 Minuten war der Hebauf vorbei und die Besucher konnten sich das 40 Meter lange Gebäude auch von innen ansehen.

Das Feuerwehrhaus hinter dem Pfarrhaus und der Gastwirtschaft wird laut Bürgermeister rund 3,5 Millionen Euro kosten. Bislang sind rund 1,4 Millionen Euro verbaut. Baubeginn war im Mai 2017.

Der von Gemeinde und Feuerwehr lang ersehnte Neubau ist eines der größten Feuerwehrgebäude weit und breit. Allein die Garage umfasst 260 Quadratmeter, dort werden bis zu vier Fahrzeuge untergebracht sein. Die gesamte Nutzfläche beträgt 1260 Quadratmeter. Im Untergeschoss sind die Umkleiden, im 1. Stock Aufenthalts- und Schulungsräume untergebracht. Im Keller findet das Gemeindearchiv, das derzeit im Kindergarten untergebracht ist, ein neues Zuhause. Einzug soll im November sein – dann dürfte es nicht ganz so kalt sein.  jt

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