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Bauplatz: Das  alte, unbewohnte Haus an der Grasleitener Straße wurde mittlerweile abgerissen. Auf dem Gelände entstehen zwei Häuser mit Sozialwohnungen.

Erste Aufträge vergeben

Huglfing startet sozialen Wohnungsbau

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Die Gemeinde Huglfing geht den sozialen Wohnungsbau an: Der Gemeinderat vergab nun die ersten Arbeiten.

Huglfing – Die Pläne für den Sozialwohnungsbau liegen schon länger im Huglfinger Rathaus. Bereits im Frühjahr 2016 vergab der Gemeinderat einstimmig die Planungen für das Projekt an einen Oberhausener Architekten. Das Gremium hatte sich von dessen Idee mit zwei Häusern und insgesamt sechs Wohneinheiten überzeugen lassen. Entstehen soll der günstige Wohnraum auf einem gemeindeeigenen, rund 2200 Quadratmetern großen Hanggrundstück an der Grasleitener Straße, dass dortige alte Haus wurde im vergangenen Jahr abgerissen. Doch dann tat sich nichts weiter, der Baubeginn wurde verschoben. Bürgermeister Bernhard Kamhuber begründet die Verzögerung mit der Schwierigkeit, Firmen zu finden. „Das ist der guten Baukonjunktur geschuldet“, sagt der Rathauschef.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurden endlich die ersten beiden Gewerke vergeben. Vier Angebote gingen bei der Ausschreibung für die Baumeisterarbeiten ein. „Immerhin“, so der Rathauschef nicht ohne Ironie. Den Auftrag angelte sich eine heimische Firma für rund 174 000 Euro. Drei Angebote lagen am Ende für die Elektroarbeiten auf dem Tisch. Die Arbeiten übernimmt für rund 75 000 Euro ebenfalls ein Huglfinger Betrieb. Die beiden Beschlüsse fielen jeweils einstimmig.

Unklar ist derzeit allerdings, was überhaupt an Gesamtkosten auf die Gemeinde Huglfing zukommen werden. Der Ansatz werde derzeit vom Planer aktualisiert, sagt der Bürgermeister. Vor zwei Jahren war bei der Auftragserteilung noch eine Investition in Höhe von etwa 800 000 Euro im Raum gestanden.

Laut Rathauschef Kamhuber soll im Frühjahr Baubeginn für die zwei zweigeschossigen Häuser sein. Die Gebäude mit ihren sechs Wohnungen werden in Holzbauweise errichtet.

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