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Die Gruppe „Wer nicht, wenn wir“ beim Suchen von Lego-Steinen in einer mit Schlamm gefüllten Wanne.

Am alten Huglfinger Sportplatz 

Huglfinger „Dorfolympiade“: Die „Zammagwürfelten“ waren die Besten

Wenn g’standene Erwachsene bis zu den Ellenbogen im Schlamm wühlen – dann ist am alten Huglfinger Sportplatz wieder die „Dorfolympiade“ der Feuerwehr im Gange.

Huglfing – Die Teilnehmer hatten sich von der Sommerhitze nicht abschrecken lassen – waren mit dem Rad, dem Auto oder zu Fuß in Scharen gekommen. Als Glücksbringer hatten sie lustige und originelle Maskottchen dabei, wie Leiterwagerl, selbst gebastelte Schweinsköpfe und Hennen an großen Stielen. Um elf Uhr ging es los. Josef Rausch, Kassier bei der örtlichen Feuerwehr, dem Veranstalter der Olympiade, teilte die Mannschaften ein. Diese hatten so klangvolle Namen wie „Brezenkönig“, „Sommer in Orange“ und „Ananas-Girls“.

Mit dabei waren auch die „Huglfinger Kicker“, fünf Buben im Alter von sieben Jahren, – sie waren die jüngsten Teilnehmer. Huglfings Bürgermeister Bernhard Kamhuber ließ es sich nicht nehmen, bei der Mannschaft „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ um Punkte und Ehre zu kämpfen. Drei Joker, die vor Spielbeginn gesetzt werden mussten, verdoppelten die jeweils erzielte Punktezahl. Während sich Kamhuber mit seinen Mitstreitern gerade im Spiel „Turmbauen“ abmühte, möglichst viele Holzklötze auf labilen Ablagen über eine Biergartenbank hinweg sicher zum Zieleimer zu befördern, versuchten die jungen „Ballköniginnen“, innerhalb von fünf Minuten die vielen, bunten Rasenpuzzleteile zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen.

Lustige und schweißtreibende Spiele

Den Namen „Ballköniginnen“ hatten sich die Freundinnen Lara, Emerenz, Lena Johanna und Evi für ihre Mannschaft ausgesucht. „Es ist hier so cool“, sagte Lara. „Und wir wollen natürlich auch gewinnen.“ Selbstverständlich hatten die Fünf ein Maskottchen dabei – einen Fußball mit Strickmütze, grüner Perücke und einer Krone darauf, gestaltetet von der 12-jährigen Emerenz.

Insgesamt mussten die 125 Teilnehmer 17 lustige und schweißtreibende Spiele absolvieren. Bevor es auf die heiße Rasenfläche ging, war eine Abkühlung im großen Wasserbecken sehr willkommen. Für jedes teilnehmende Kind gab es einen Preis. Die beste Erwachsenenmannschaft durfte den Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

Bei den Kinderteams siegte am Ende das Team „Klein gegen Groß“ – die Gruppe gewann gewann Fahrten mit dem „Alpine Coaster“. Bei den Erwachsenen setzten sich die „Zammagwürfelten“ gegen die Konkurrenz durch. Sie dürfen sich auf ein Spanferkelessen beim „Alten Wirth“ freuen.

Von Emanuel Gronau und Inge Beutler

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