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Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst versammelte sich vor der Schreinerei "Faust Linoleum" im Hulgfinger Gewerbegebiet.

Starke Rauchbildung führt zu „Fehlalarm“

Knapp 100 Einsatzkräfte bei vermeintlichem Großbrand in Huglfing

Mit einem Großaufgebot rückten die umliegenden Feuerwehren am Dienstag, 2. Januar, nach Huglfing aus. Sie rechneten mit einem Brand in einer Schreinerei. Am Ende war alles anders.

Huglfing - Der Alarm ließ Schlimmes vermuten: „Brand in Schreinerei in Huglfing“ hieß es im Fax der Feuerwehr-Leitstelle am Dienstag, 2. Januar, um 11.53 Uhr. Mit 15 Fahrzeugen und rund 90 Einsatzkräften rückten die Feuerwehren aus Huglfing, Oberhausen, Eglfing, Etting, Polling, Peißenberg sowie die Kreisbrandinspektion daraufhin zur Schreinerei „Faust Linoleum“ im Huglfinger Gewerbegebiet an der Auwiese aus.

„Doch glücklicherweise war dann alles halb so wild“, sagt Björn Greza, zweiter Kommandant der Huglfinger Feuerwehr. Denn: Die starke Rauchbildung in dem Gebäude, die zur Alarmierung geführt hatte, sei nicht etwa auf einen Brand zurückzuführen gewesen sondern durch einen Defekt an einem der Kompressoren ausgelöst worden. Ein Schlauch war durchgeschmolzen und somit Öl auf den heißen Kompressor gelaufen, erklärt Greza.

Die Einsatzkräfte der Huglfinger Feuerwehr schalteten den Strom ab, um den Kompressor auszukühlen und dadurch die Rauchbildung zu stoppen. Bei dem circa einstündigen Einsatz verletzte sich niemand. Der Sachschaden ist laut Greza äußerst gering. „Vermutlich genügt es, den Schlauch zu ersetzen“, sagt er. „So etwas kostet um die fünf Euro.“ In der Schreinerei konnte der Betrieb anschließend fortgesetzt werden.

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