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Unter ihrem Dirigenten Markus Feierabend lud die Musikkapelle im Huglfinger Trachtenheim mit so manchem Stück zum Träumen ein.

Konzert im Trachtenheim Huglfing

Liebesgeschichte mit der Musikkapelle

Huglfing - Beim Konzert der Musikkapelle Huglfing ging es nicht nur um die Musik. Auch Mitglieder wurden geehrt.

 Geehrt wurde auch: Manfred Fiebig und Johannes Schelle (h., v.l.) übernahmen dies bei (vorn, v.l.) Basilius Nutzinger, Uli Buchwieser und Anton Eder.

 Was kann schöner sein als eine Liebesgeschichte zur Weihnachtszeit mit Happy End? Wenn sie dann noch musikalisch arrangiert und von der Musikkapelle Huglfing unter ihrem Dirigenten Markus Feierabend – mal sanft, mal schwungvoll, mal melancholisch getragen – interpretiert wird, ist das ein ganz besonderes Erlebnis. Das dachten sich auch die Besucher im vollbesetzten Saal des Huglfinger Trachtenheimes am Samstagabend. Manche Zuhörer mussten einen Stehplatz in Kauf nehmen.

„La Storia“, die Geschichte einer böhmischen Liebe, die sich im Jahr 1945 zutrug, ging zu Herzen. Musikalisch beschrieben wurde der Weg des jungen Peter Cerny, der aus seiner Heimat vertrieben wird, seine große Liebe zurücklassen muss – und wiederfindet. Erzählt wurde die Geschichte im Rahmen der einzelnen Musikstücke von Monika und Florian Langeder. Einfühlsame Balladen, bekannte Walzer wie die „Rauschenden Birken“ und Märsche wie „Domi Aventus“ ließen die Besucher eintauchen in die Gefühlswelt des jungen Peter.

Besondere musikalische Momente waren die „Zwei Mexikaner in Böhmen“. Bei dieser Swing-Polka brillierten Josef Hutter und Alex Sigl an den Trompeten, wofür es Bravorufe gab. Auch der zweite Teil des Abends zeigte sich schwungvoll und äußerst geschmackvoll mit dem „Bohemian Gallop“, der „Amsel Polka“ sowie „The Lion King“ aus dem Musical „König der Löwen“. Mit der Pop-Ballade „Halleluja“ und „Music“ sorgte Sängerin Stephanie Englhofer für ein besonderes Ambiente im festlich geschmückten Saal. Eigentlich hatte mit der Polka „Böhmische Liebe“ Peter seine Katerina wieder gefunden – doch die begeisterten Besucher wollten Zugaben.

Auch die Jugendkapelle Riegsee-Staffelsee unter Leitung von Maximilian Bach zeigte ihr Können. Dass sie als „Pausenfüller“ wie Bach sagte, fungierte, war ein bisschen schade, denn „Mein Heimatland“, „Launisches Mädchen“, „Friends for life“ und die Polka „Jugendstreiche“ waren ein Ohrenschmaus und hätten mehr verdient als nur „Pausenfüller“ zu sein.

Inge Beutler

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