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Der Tischkicker ist die Attraktion

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Zur Einweihung am Tischkicker: (von links) Gisela Seidler, Klemens Holzmann (Bürgermeister Eglfing), Bernhard Kamhuber, Thomas Feistl (Bürgermeister Oberhausen) sowie die beiden Mittagsbetreuerinnen Evi Feyrer und Gabi Zeller. foto: Ruder
Zur Einweihung am Tischkicker: (von links) Gisela Seidler, Klemens Holzmann (Bürgermeister Eglfing), Bernhard Kamhuber, Thomas Feistl (Bürgermeister Oberhausen) sowie die beiden Mittagsbetreuerinnen Evi Feyrer und Gabi Zeller. © Ruder

Huglfing - An der Mittelschule Huglfing wurden Räume für die Mittagsbetreuung und den Musikunterricht eingeweiht. Die Attraktion ist der Tischkicker.

Die Grund- und Mittelschule Huglfing freut sich über zwei neue Räumen: einen für die Mittagsbetreuung sowie einen Musikraum. Die Gesamtkosten inklusive Lift, Fluchtwegen und Außenanlagen liegen laut Architekt Peter Angele voraussichtlich bei rund 500 000 Euro und somit knapp über der Kostenschätzung.

Ein Tischkicker ist im Zimmer für die Mittagsbetreuung die Hauptattraktion, er wurde bei einer kleinen Einweihungsfeier von den Gästen sogleich getestet. „Wir sind ja keine Bewahranstalt, die Kinder sollen sich hier wohlfühlen“, so Huglfings Bürgermeister Bernhard Kamhuber, der auch gleichzeitig Vorsitzender des Schulverbandes ist, bei seiner Rede. Der Musikraum mit Instrumenten – so etwas gab es vorher an der Schule nicht – solle der musischen Erziehung dienen.

Zahlen werden die Gemeinden, die Mitglied des Schulverbands sind, je nach der Zahl ihrer Kinder an der Schule, neben Eglfing, Huglfing und Oberhausen auch Obersöchering und Polling. Dank des großen Interesses gibt es jetzt an der Schule zwei Gruppen für die Mittagsbetreuung.

In den 500 000 Euro sind noch nicht alle Kosten für einen Lift enthalten, der anfangs nicht funktionierte: „Das war keine Erfolgsstory, aber jetzt fährt er wenigstens von oben nach unten“, sagte Kamhuber.

Ansonsten seien die Bauarbeiten für die beiden rund 60 Quadratmeter großen, hellen Räume reibungslos verlaufen. Das bestätigte auch Architekt Peter Angele. Einzig die Genehmigungsphase habe lange gedauert. Bis zum Baubeginn sei rund ein Jahr vergangen, bis zur Fertigstellung der Räume im Süden der Schule lediglich ein halbes Jahr.

Schulleiterin Gisela Seidler lobte, dass die Schulleitung von Anfang an in die Planungen einbezogen gewesen sei. Der Bau der Räume sei auch langfristig sinnvoll, da die Grund- und Schule demnächst wieder mit drei Klassen in der 1. Jahrgangsstufe starten werde. Das hätten die neuen Geburtenzahlen ergeben, so Seidler.

Johannes Thoma

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