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Kamen zur Einweihung: (v.l.) Stellvertretender Bezirksschützenmeister Stefan Fersch, stellvertretender Schützenmeister Franz Keller, stellvertretender Gauschützenmeister Siegfried Sterff, Karl-Heinz Grehl, Pater John, Josef Nutzinger und Bürgermeister Bernhard Kamhuber. 

Neues Schützenheim Huglfing

„Ich finde, es ist uns gut gelungen“

Huglfing – Nach gut 14 Monaten Bauzeit hat Huglfing ein modernes Schützenheim. Es ist  mit zwölf elektronischen Schießständen und einem Stand mit Seilzug für Armbrustschießen ausgestattet.

Nachdem Pater John den neuen Räumen den kirchlichen Segen gespendet hatte, wurde die neue Anlage von Schützenmeister Josef Nutzinger vorgestellt. Anschließend konnten die rund 80 Gäste die neue Technik ausprobieren, bei der ein Gitter aus Lichtschranken den Treffer misst und auf Monitoren anzeigt. Ein Monitor im vergrößerten und neu gestalteten Stüberl zeigt diese ebenfalls an und macht so den Schießsport auch für Zuschauer interessant.

Die Schützengesellschaft Huglfing wurde 1875 gegründet. Sie hat heute laut Schriftführer Christian Ottinger 180 Mitglieder im Alter von zehn bis 85 Jahren, von denen rund 50 regelmäßig schießen. Das Schützenheim wurde 1981 ans Trachtenheim angebaut. Mit dem jetzt in Betrieb genommenen Anbau, mit dem das Gebäude auf seiner gesamten Breite von 18 Metern um fünf Meter verlängert wurde, wurde laut Nutzinger sowohl für den Schießbetrieb als auch das gesellige Leben des Vereins mehr Platz geschaffen. Das Stüberl wurde um 25 Quadratmeter vergrößert und hat jetzt rund 20 Sitzplätze mehr.

Die ersten Überlegungen zum Anbau wurden laut Nutzinger im Herbst 2014 angestellt, im Januar 2015 erhielt die Planung in der Hauptversammlung die Zustimmung der Mitglieder. Am 2. November 2015 war Spatenstich.

Veranschlagt waren die Baukosten laut Nutzinger mit 174 000 Euro. Ausgegeben wurden schließlich nur rund 100 000 Euro. Die restlichen 74 000 Euro seien durch Eigenleistung der Mitglieder eingespart worden. Diese haben laut Ottinger rund 80 Prozent der Arbeiten selbst ausgeführt. Für den verbleibenden Betrag bekommt der Verein laut Kassier Herbert Fischer Zuschüsse: 25 Prozent vom Bezirk Oberbayern und 15 Prozent von der Gemeinde. Außerdem habe er für den Anbau Spenden in Höhe von 20 000 Euro bekommen.

Zum Abschluss seiner Rede meinte Nutzinger, dass ein bisschen Eigenlob angebracht sei: „Ich finde, es ist uns gut gelungen.“

„Schön ist es geworden“, meinte der stellvertretende Landrat Karl-Heinz Grehl, zu dem neu gestalteten Raum mit den Schießständen, der in Weiß und Grün gehalten ist. Es sei beeindruckend, „was ein Verein erreichen kann, wenn er will“. 

st

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