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Treten an, von links: Direktkandidatin Dr. Maiken Winter (Landtag) und Direktkandidat Rolf Beuting (Bezirkstag). Für einen Platz auf der Landtags-Liste empfahl die Versammlung Anastasia Kühn und Agnes Edenhofer. 

Landtags- und Bezirkstagswahl 2018

ödp will  in den  Landtag

Dr. Maiken Winter soll es schaffen. Die ödp  stellte sie als Direktkandidatin für die Landtagswahl für den Wahlkreis Weilheim.  auf.  Murnaus Bürgermeister Rolf Beuting will in den Bezirkstag

Huglfing– Rolf Beuting, seit 2014 Bürgermeister von Murnau und seit der Stimmkreisversammlung am Donnerstagabend in der „Moosmühle“ in Huglfing auch Direktkandidat der ödp für die Bezirkstagswahl im Stimmkreis 131, war begeistert. Dass 23 stimmberechtigte Mitglieder und einige Interessenten aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und dem nördlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen nach Huglfing zur Nominierung gekommen waren, wertete er als Zeichen für „die Power und den Schwung“, mit dem die Partei ins Wahljahr starte. „Wir wollen in den Landtag“, gab er als Losung aus.

Schaffen wollen das die Ökodemokraten mit Dr. Maiken Winter als Direktkandidatin. Winter, die in Raisting wohnt, war schon bei der Bundestagswahl angetreten und hat dort laut Beuting „deutlich mehr Stimmen“ für die ödp eingefahren, als die Partei in den Wahlen zuvor erzielt hatte. Weit darüber lag ihr Ergebnis bei der Aufstellungsversammlung: Sie wurde mit 100 Prozent der Stimmen nominiert. Die Biologin und Ornithologin (49), die lange in den USA lebte und an einem Umweltprojekt mit Al Gore arbeitete, ließ bei ihrer Vorstellung keine Zweifel, daran was ihr am Herzen liegt: „Klimawandel ist kompromisslos“, sagte sie. Bayern, so Winter, sei nicht dank der CSU so schön, sondern trotz der CSU. Die CSU fördere den Klimawandel.

Beuting (50), der von 2006 bis zur Kommunalwahl 2014 Wirtschaftsförderer der Stadt Penzberg war, wurde auch mit 100 Prozent der Stimmen nominiert – als Kandidat für den oberbayerischen Bezirkstag. Er sagte, dass nicht der viel diskutierte Familiennachzug von Flüchtlingen „über das Schicksal unseres Landes entscheidet“. Es ginge vielmehr um Themen wie Rente, Klimawandel und Gesundheit. Speziell fürs Thema „Gesundheit“ sei der Bezirk zuständig, da wolle er mitgestalten.

Die Versammlung gab zudem den Delegierten, die die oberbayerische Liste am 14. April in München zusammenstellen, die Empfehlung, Agnes Edenhofer und Anastasia Kühn auf die Liste zu setzen. Die Biobäuerin Edenhofer kommt aus Oberhausen, ist ödp-Kreisvorsitzende und Kreisrätin, Kühn ist Krankenschwester und in Aidling (Riegsee) daheim.

gre

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