+
Eine Art Einweihungsfest gab es an der neuen Sonnenuhr oberhalb von Huglfing. Um welche Zeit das Foto entstand, lässt sich problemlos ablesen. Aber Achtung: Die Uhr zeigt die Winterzeit, also eine Stunde weniger, an.

"Stein-Erlebnisweg" bei Huglfing

Sonnenuhr zeigt Wanderern die Zeit an

Huglfing – Die Bodenplatte ist etwa sechs auf acht Meter groß, der "Schattenwerfer "ist mehr als zwei Meter hoch: Auf dem "Stein-Erlebnisweg" bei Huglfing gibt es jetzt eine Sonnenuhr.

Wanderer, die auf dem „Stein-Erlebnisweg“ bei Huglfing unterwegs sind, können jetzt an einer großen Sonnenuhr die aktuelle Uhrzeit (und zwar die Winterzeit) ablesen. Zu verdanken ist die Uhr dem Kunstverein „ausstellwerk huglfing“, der das Projekt initiierte und mit Hilfe von Sponsoren umsetzte.

Deutlich größer als viele andere Sonnenuhren, die sich etwa an Hauswänden befinden, präsentiert sich das Exemplar, das nordöstlich von Huglfing in freier Natur gebaut wurde. Die Bodenplatte der Uhr ist etwa sechs auf acht Meter groß, wie der Vorsitzende von „ausstellwerk“, Thorsten Fuhrmann, erklärte. Der sogenannte Schattenwerfer ist mehr als zwei Meter hoch.Verwendet wurde beim Bau Kies und Tuffstein, wie er in der Umgebung vorkommt.

Und das passt bestens zum „Stein-Erlebnisweg“ des Tourismusverbandes Pfaffenwinkel, der das Projekt auch förderte. Der Themenweg ist 14,8 Kilometer lang und steht im Zeichen des Tuffstein- und Kiesabbaus rund um Huglfing, wie es in einer Beschreibung im Internet heißt. So führt er vorbei an Kiesgruben, in denen noch gearbeitet wird oder die bereits stillgelegt sind. Auf Info-Tafeln gibt es Erläuterungen, eine Tafel steht nun auch an der neuen Sonnenuhr.

Ende September gab es an der Uhr „eine Art Einweihung“, wie Fuhrmann sagte. Eine Abordnung der Musikkapelle Huglfing sorgte dabei für Musik, und es gab Kaffee und Kuchen. Zahlreiche Besucher kamen. Bei der Feier dabei waren auch Hans Huber und Armin Hohendorf, die sich federführend um das Projekt gekümmert hatten. Bürgermeister Bernhard Kamhuber, selbst einer der Helfer bei der Realisierung des Vorhabens, sprach ein Grußwort.  

sts

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Warum es ausgerechnet in Weilheim ein WWF-Büro gibt
In Bayern gibt es nur ein Büro des WWF, eine der größten Natur- und Umweltschutzorganisationen weltweit. Warum diese ausgerechnet in Weilheim einen Sitz hat, verriet Dr. …
Warum es ausgerechnet in Weilheim ein WWF-Büro gibt
Unwetter-Alarm für die Feuerwehren
Das Unwetter hat die Penzberger Feuerwehr in Atem gehalten. Im ganzen Stadtgebiet rückten die Helfer aus. 33 Aktive mit sieben Fahrzeugen waren fast drei Stunden im …
Unwetter-Alarm für die Feuerwehren
Karlstraße in Penzberg: Vollsperrung verlängert
Die Vollsperrung der Karlstraße in Penzberg auf Höhe des Schulzentrums wird voraussichtlich zwei Tage länger dauern als ursprünglich geplant.
Karlstraße in Penzberg: Vollsperrung verlängert
Vor 125 Jahren rührte sich was in der Stadt
Vor 125 Jahren berichtete die Weilheimer Zeitung über den Alltag in der Stadt: Einbrüche, Waldfeste und Werbung fürs Ammer-Bad beschäftigten die Menschen. Es rührte sich …
Vor 125 Jahren rührte sich was in der Stadt

Kommentare