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Maschkera-Protest wegen des Hochwasserschutzes im „Sumpfloch“ in der Auwiese.

Maschkera unterwegs

Umfahrung und Hochwasser - Gaudi und Kritisches beim Faschingszug in Huglfing

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Umfahrung und Hochwasser: Das waren die großen Themen beim Huglfinger Faschingszug.

Huglfing– „Rund zwölf Gruppen“, schätzte Vorstand Klaus Sailer vom Maschkara-Verein, zogen durchs Dorf. Der Verein hatte nach Jahren der Pause wieder einen Gaudiwurm auf die Beine gestellt – und es wurde ein Erfolg.

Muskelkraft war Trumpf, denn wegen der hohen Auflagen waren motorisierte Gefährte nicht zugelassen. Und so zogen die Maschkera ihren „Hochwasserschutz Auwiese“ inklusive Kajak von „Rocco’s Bootsverleih“. Dahinter verbargen sich betroffene Anwohner, die seit Jahren mit der Gemeinde wegen der Überschwemmungen im Gewerbegebiet hadern. Ebenfalls Dauerthema ist eine Huglfinger Umfahrung. Der charmante weibliche Bautrupp warb für eine Tunnellösung – und bot gleich Urlaub unter Tage zum Buchen mit an. Der Ferienspaß ist allerdings mit harter Grubenarbeit verbunden. Die „Huglfinger Überflieger“ hatten ihre eigene Lösung für das Verkehrsproblem parat: einen großen, fliegenden Teppich. Die tägliche Parkplatznot vor dem Kindergarten verband eine Gruppe mit dem Ratschlag: „Heute bleibt das Auto stehn, vom Dorf aus ist’s nicht weit zum Gehen.“ Der Maschkaraverein selbst hatte sein mobiles „Diesel-Abgaslabor“ dabei. Die „Rolling Bones“ zeigten, dass Senioren sportlich sind. Viel Applaus gab es für die lebende Achterbahn. Und sogar eine „Bürgermeister-Aufzuchtstation“ rollte mit – die Wahl 2020 warf ihre Schatten voraus.

Gleich drei Musikgruppen heizten die Stimmung an. Die heimische Kapelle spielte von der stationären Bühne, der Spielmannszug marschierte als Hochseefischer mit, und die Eglfinger hatten zur Freude der Veranstalter tags zuvor noch zugesagt.

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