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Die Leitung wurde komplett unterspült.

Huglfinger müssen Wasser weiter abkochen

Huglfing - Die Menschen in Huglfing müssen weiter ihr Wasser abkochen. Es wurden Proben im Hochbehälter entnommen, Ergebnisse gibt es noch nicht.

Die Hochwasser-Situation im Landkreis hat sich am Freitag entspannt. Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes war am Donnerstag um 16.44 Uhr aufgehoben worden, die Wasserstände sanken zusehends. Alltag ist in den am meisten betroffenen Ortschaften aber noch nicht eingekehrt. In Huglfing sind laut Bürgermeister Bernhard Kamhuber „zehn Haushalte stark betroffen.“ Laut Gesundheitsamtschef Dr. Karl Breu hat sich die Notversorgung des Ortes mit Oberhausener Wasser bewährt. Freitagfrüh wurden im Huglfinger Hochbehälter Wasserproben genommen und nach München gebracht, der Befund werde am Montag vorliegen. „Bis dahin muss das Wasser auf alle Fälle abgekocht werden“, so Breu.

In Maxlried drohte die Ach überzugehen, weswegen die Feuerwehren Oberhausen, Hohenfurch und Burggen einen Damm bauen mussten. „Ziemlich zerlegt“ hat das Hochwasser den Fahrplan des RVO. Zum Teil mussten kleine statt der großen Busse eingesetzt werden, zum Teil mussten die Fahrgäste, vor allem Schulkinder, an anderen Haltestellen aussteigen. „Aber wir haben es hingekriegt“, so ein RVO-Sprecher. Im Landratsamt in Weilheim richteten sich am Freitag rund 15 Mitarbeiter der Führungsgruppe „Katastrophenschutz“ auf ein weiteres Einsatz-Wochenende ein, so Behördensprecher Hans Rehbehn. Grund: Es sind weitere Regenfälle vorhergesagt, wenn auch nicht mehr so starke. Am Donnerstag waren laut Rehbehn 385 Feuerwehrkräfte, 250 Freiwillige, 35 Mitarbeiter des THW und 13 des BRK im Einsatz.

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