Huglfinger wählt Notruf

Morddrohung gegen Mieter

Huglfing - Ein Huglfinger (57) wählte am Samstagnachmittag den Notruf und teilte mit, dass er seinen Nachbarn umbringen wolle und er bereits ein Messer in der Hand habe.

Ein ungewöhnlicher Notruf ging am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr bei der Einsatzzentrale in Rosenheim ein. Ein Huglfinger (57) teilte den Beamten mit, dass er seinen Nachbarn umbringen wolle. Er habe bereits ein Messer in der Hand und wolle den Nachbarn damit abstechen, wie die Polizei schreibt.

Nach Angaben der Polizei sei der ungeliebte Nachbar trotz gekündigter Wohnung seit über einem halben Jahr noch nicht ausgezogen. Den Vermieter brachte dies am Wochenende derart in Rage, dass er seinem Mieter mit einem Messer drohte. 

Glücklicherweise konnte ein weiterer Mitbewohner den Mann bis zum Eintreffen der Polizeistreife beruhigen. Der stark alkoholisierte Huglfinger wurde durch die Beamten in Gewahrsam genommen. Er verbrachte die Nacht in einer Ausnüchterungszelle auf der Polizeidienststelle in Weilheim und wurde am nächsten Morgen wieder entlassen.

Wie die Beamten schreiben, war die emotionale Mitteilung des 57-Jährigen wohl dessen übermäßigem Alkoholkonsum geschuldet. Bereits bei der Entlassung distanzierte er sich von seinem angekündigtem Vorhaben.

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