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Feuerwehrübung beim Iffeldorfer Kindergarten.

Feuerwehr-Übung in Iffeldorf

Rauch hüllt Kindergarten ein

Iffeldorf - Weithin sichtbar waren die Rauchschwaden über dem Kindergarten in Iffeldorf - es war eine Großübung der Feuerwehr.

„Es brennt und sieben Personen werden vermisst“, lautete am Samstagnachmittag die Meldung an die Rettungsleitstelle. Alarmiert wurden augenblicklich die Feuerwehren in Iffeldorf, Antdorf und Seeshaupt. Es war eine Großübung - gehandelt wurde aber, als sei es Realität.

Fünf Puppen, darunter zwei Kinderpuppen, waren im Haus und auf dem Spielplatz drapiert worden. Außerdem stellten sich zwei Erzieherinnen als „Opfer“ zur Verfügung. Die Rauchbildung erfolgte zwar nur auf den Treppen und Balkonen des Kindergartens, war aber durchaus eindrucksvoll. Das Haus war von dichtem dunklem Rauch umhüllt, als nach und nach die Feuerwehrfahrzeuge eintrafen und vom zweiten Kommandanten Iffeldorfs Albert Wieser ihren Abschnitten zugewiesen wurde.

Insgesamt 45 Feuerwehrleute waren an der Übung beteiligt. Die Atemschutzträger wurden losgeschickt. Sie sollten die vermissten Personen suchen und durchkämmten das Gebäude. Die Puppen, die immerhin 60 bis 70 Kilogramm wiegen, wurden ins Freie gebracht. Das Seeshaupter Fahrzeug mit der Drehleiter wurde an die Rückseite dirigiert, um dort die Erzieherinnen von der Dachterrasse zu retten. Als die Rettung der Personen beendet war, hieß es „Wasser marsch!“.

Die Übung fand im Rahmen der Feuerwehraktionswoche statt, die mit dem Motto „Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit!“ interessierte Bürger einladen sollte, sich in einer Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren. Zuschauer hatte sich auch eingefunden. Der Iffeldorfer Kommandant Matthias Ott war zufrieden mit den Feuerwehrleuten und der Zusammenarbeit, „die ganz gut geklappt hat“, so sein Lob.

stb

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