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Aufmerksam: Katja Stüwe und „Amaroq vom Clan der Wölfe“ vom Team Heuwinkl aus Iffeldorf.

Iffeldorfer Hundesportverein

Katja Stüwe holt WM-Titel

Iffeldorf – Kaum vorstellbar, dass eine so zierliche Person ihrem Belgischen Schäferhund energische Kommandos zuruft. Der aufs Wort folgt, eine gute Spürnase hat und sich im Schutzdienst bewährt.

Dass dies möglich ist, haben Katja Stüwe und „Amaroq vom Clan der Wölfe“ vom Iffeldorfer Hundesportverein „Team Heuwinkl“ bei der Weltmeisterschaft für Belgische Schäferhunde (FMBB) im französischen Aubigny-sur-Nère bewiesen. In der Einzelwertung erreichten die beiden einen hervorragenden achten Platz. Mit der deutschen Mannschaft errangen sie den Weltmeistertitel.

Zwei Tage konnten sich die 32-Jährige und ihr Malinois mit dem Gelände vertraut machen. Die Bedingungen waren allerdings eher ungünstig. Es regnete immer wieder. Begleitet wurde Katja Stüwe von ihrem Mann Daniel, der sie beim Training unterstützte und für Erholungspausen für die Hundeführerin und ihr Tier sorgte. Auch die Kollegen der deutschen Nationalmannschaft waren eine große Hilfe. Schließlich war es die erste Weltmeisterschaft, an der Katja Stüwe und ihr sechsjähriger Rüde Amaroq teilnahmen. Es galt, sich gegen 135 Hundesportler aus aller Welt durchzusetzen.

Sehr zufrieden war Katja Stüwe mit dem Start – 92 Punkte bei der Unterordnung. Beim Schutzdienst jedoch unterlief Amaroq ein großer Fehler. Da der Malinois alle anderen Aufgaben tadellos bewältigte, gab es noch 89 Punkte. Weltmeisterlich bewährt habe sich Amaroq dann bei der Fährte. Der Acker war relativ weich, es regnete gerade nicht, war jedoch stürmisch. „Die Richter waren streng, aber begeistert von meinem Hund“, erzählt die Hundeführerin stolz. Amaroq spürte jeden Gegenstand auf, verfolgte zielsicher und konstant die Fährte. 100 Punkte gab es für diese Leistung. Katja Stüwe und Amaroq zogen ins Finale der 20 Besten ein. Dank intensiven Trainings am Rande der Veranstaltung machte Amaroq im Schutzdienst nur noch einen kleinen Fehler, in der Unterordnung wiederholte er die Leistung des Vorentscheids. Am Ende erreichten die beiden 467 von 500 möglichen Punkten: Platz 8 und der Titel mit dem deutschen Team.

Besonders stolz ist Katja Stüwe darauf, dass Amaroq ein Rüde aus ihrer eigenen Zucht ist. Seit zwei Jahren gehören sie und ihr Mann dem „Team Heuwinkl“ an. Der Iffeldorfer Verein hat sich in den letzten Jahren einen ausgezeichneten Ruf bezüglich seiner Trainingsmethoden erarbeitet. Kontakte gab es aber auch schon vorher zu Peter Scherk, Vorstand des Teams, der vor allem im Schutzhundedienst weltweit als einer der besten Ausbilder gilt.

Anneliese Steibli

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