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Umringt von Gratulanten: Pfarrer Gabriel Haf (Mitte) lauschte den Ministranten.

Pfarrer Gabriel Haf feierte in Iffeldorf  

Zum 80. Geburtstag die Gabrielsmesse

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Für Iffeldorfs Pfarrer Gabriel Haf war es ein besonderer Ostermontag: Ihm zu Ehren gab es einen Empfang im Pfarrzentrum – dort bekam der Geistliche viele Glückwünsche zu seinem 80. Geburtstag.

Iffeldorf – Eigentlich hatte Iffeldorfs Pfarrer Gabriel Haf bereits am 7. April seinen 80. Geburtstag begangen, nun feierten ihn Pfarrei und Gemeinde in einem würdigen Rahmen. Zuvor zelebrierte der Pfarrer in der voll besetzten St.-Vitus-Kirche den Gottesdienst. Eigens für ihn intonierten Kirchenchor und Orchester die Gabrielsmesse „Missa Sancti Gabrielis“ von Michael Haydn. Später im Pfarrheim hörte er viele würdigende Worte zu seiner Person und sein seelsorgerisches Wirken. Haf, gebürtig 1937 bei Stetten am Auerberg, kam nach Stationen in Starnberg, Türkenfeld und Pöcking im Jahr 2001 als Ruhestandspfarrer nach Iffeldorf. 2014 feierte er sein 50-Jähriges Priesterjubiläum und wurde zum Ehrenbürger der Osterseen-Gemeinde ernannt.

Seeshaupts Pfarrer Mladen Znahor würdigte als sein Dienstherr die „ausgeglichene Art“ von Gabriel Haf und dessen freundliches Wesen. „Es ist ein Glücksfall, dass Du nach Iffeldorf gekommen bist“, so Znahor, der für die „große Aushilfe“ dankte. Iffeldorfs Bürgermeister Hubert Kroiß machte deutlich, dass Kirchen und Kapellen zwar zum Pfaffenwinkel gehören, „aber sie müssen mit Leben gefüllt werden“ – wofür Haf sorgen würde. Kroiß lobte den 80-Jährigen für sein Engagement und machte klar, dass Haf möglichst lang in seinem Amt verbleiben möge: „Wir brauchen Sie noch.“

Vom Pfarrgemeinderat gab es für den Musikliebhaber – ein Hobby neben dem Wandern und den Bergen – einen Gutschein für ein musikalisches Erlebnis. Vorsitzender Heiner Grupp rühmte die „fast unerschöpfliche Energie und Tatkraft“ des Pfarrers sowie dessen menschliche Wärme und Nähe. Haf habe „immer das passende Wort parat“. Einen Geschenkkorb mit heimischen Produkten gab es auch von Penzbergs zweitem Bürgermeister Dr. Johannes Bauer, der als Nantesbucher seelsorgerisch zur Pfarrei St. Vitus gehört.

Gabriel Haf genoss sichtlich die Glückwünsche und sorgte mit seiner launigen Ansprache für herzhafte Lacher. „Solange mit meinem Geist alles in Ordnung ist, kann ich weiter machen“, schmunzelte er. Für diese Ankündigung gab es im Pfarrzentrum viel Applaus von den Anwesenden.

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