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Am östlichen Ortsrand von Iffeldorf entsteht das neue Baugebiet.

Gemeinde Iffeldorf wächst

Sozialer Wohnungsbau im neuen Baugebiet?

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Das neue Iffeldorfer Baugebiet „Östlich der Staltacher Straße“ biegt auf die Zielgerade ein. Bald gehen die Arbeiten los. Aber noch ist unklar, was die Gemeinde mit ihrem Neubau machen will.

Iffeldorf –Am 21. März soll der Gemeinderat den Satzungsbeschluss fassen, damit wäre der Bebauungsplan rechtskräftig. Dies sagte Bürgermeister Hubert Kroiß in der jüngsten Sitzung. Der Beginn der Erschließungsarbeiten auf dem rund zwei Hektar großen Areal ist laut Kroiß für den 16. April vorgesehen. Derzeit bereitet das Ingenieurbüro „OSS“ die Ausschreibungen vor. Ein erster Kostenansatz hatte bei rund 650 000 Euro gelegen. Im Juni und Juli sollen Kroiß zufolge die Arbeiten an den Bausparten erfolgen. Den Abschluss der Erschließung erwartet er frühestens Mitte/Ende September. Nach der Bauabnahme des Gebiets könnten dann die ersten Häuslebauer beginnen.

25 Parzellen für Einfamilien- und Doppelhäuser sind vorgesehen. Das Besonderes: Erstmals seit 1991/92 an der Heuwinklstraße wird wieder ein Einheimischenmodell angeboten – neun Wohneinheiten hält der Plan dafür bereit. Angesichts der Dimensionen des Neubaugebiets hatte Rathauschef Kroiß im vergangenen September, als der Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans beschloss, das Vorhaben als „historisch bedeutend“ für die Osterseen-Gemeinde bezeichnet.

Eine der Parzellen hat sichdie Kommune gesichert: Sie will dort, unweit des Deichstetterhauses, ein Mehrfamilienhaus errichten. Fünf bis sechs Wohneinheiten sind vorgesehen, erklärte Kroiß. In welcher Form das Gebäude genutzt wird – für soziales Wohnen oder als Mehrgenerationenhaus – , ist allerdings unklar. Rechtsform, Finanzierung und Architektur sind noch völlig offen, machte die jüngste Sitzung deutlich. Ria Markowski (PWG) warb dafür, „dass Thema Wohnen im Alter zu berücksichtigen“. Andreas Ludewig (UWÖ) mahnte jedoch bei aller sozialen Ausrichtungen an, die Investitionskosten für die Kommune im Blick zu behalten: „Es muss sich für die Gemeinde auch rechnen. Wir haben nichts zu verschenken.“ Thomas Link (PWG) brachte eine eigene Wohnbau-Genossenschaft der Gemeinde ins Spiel, das jetzige Bauvorhaben könnte „ein Startschuss“ für weitere Projekte sein.

Einen Beschluss fasst das Gremium nicht. Der Bürgermeister will über die Architekten und die Regierung von Oberbayern weitere Infos einholen und vor allem die Fördermöglichkeiten abklopfen. In den „nächsten zwei bis drei Monaten“, sagte Kroiß auf Nachfrage, soll eine Entscheidung getroffen werden. Zu viel Zeit sollte sich die Gemeinde wegen der Förderung jedoch nicht lassen, warnte Hans Lang (SPD): „Die Geldtöpfe sind gedeckelt.“

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