Tempo 60 Fordern Anwohner auf der Staatsstraße.

Kaum Chancen auf Tempo 60

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Iffeldorf - Wenig Erfolgsaussichten gibt es offenbar für die Tempo-60-Forderung für die Staatsstraße Penzberg-Seeshaupt auf Höhe von Iffeldorf.

Für die Forderung nach einem Tempolimit an der Staatsstraße Penzberg- Seeshaupt auf Höhe von Iffeldorf gibt es laut Bürgermeister Hubert Kroiß kaum Erfolgsaussichten. Den Eindruck gewannen er und sein Vize Hans Lang bei einem Gespräch mit Behörden-Vertretern. „Es schaut nicht gut aus für Tempo 60“, sagte Kroiß.

Anwohner in Untereurach hatten, wie berichtet, einen Bürgerantrag mit der Forderung nach einem Tempolimit für den Abschnitt jenseits der Ortsschilder formuliert. Behandeln wird der Gemeinderat den Bürgerantrag im November. Für die Sitzung am Mittwoch sei er zu spät eingegangen, hieß es. Dennoch wurde diskutiert.

Kroiß sagte, dass die Gemeinde sich schon vor Jahren um eine Geschwindigkeitsbeschränkung bemüht habe, aber ohne Erfolg. Seitdem blieb das Problem in der Bevölkerung ein Thema. Vor diesem Hintergrund trafen sich am Dienstag Vertreter der Verkehrsbehörden, die für die Staatsstraße zuständig sind, mit den Bürgermeistern Kroiß und Lang.

Deutlich machte Kroiß am Mittwochabend, dass die Gemeinde die Forderung nach Tempo 60 vom Gewerbegebiet Seeshaupter Straße bis zur Autobahn, unterbrochen vom innerörtlichen Tempo 50, unterstützt. Von den Behörden bekam er jedoch zu hören, dass die Strecke kein Unfallschwerpunkt sei. Ebenso sei der Verkehrslärm kein Argument, da auf Höhe von Untereurach schon 50 gelte. Keine Erfolgsaussichten habe auch die Idee, einfach das Ortsschild in Richtung Gewerbegebiet zu verlegen.

Auf Unverständnis stießen die Behörden-Aussagen im Gemeinderat: „Man sollte die Herrn fragen, wie es dann in Bad Heilbrunn sein kann, dass von Langau bis Ostfeld durchgehend Tempo 50 möglich ist“, sagte Thomas Link. Denn dort bestehe auch keine durchgehende Bebauung an der Straße. Dr. Christian Gleixner nannte als Beispiel Seeshaupt, wo ab der Abzweigung zum Bahnhof Tempo 60 gelte. Bürgermeister Kroiß sagte, er habe die Empfehlung erhalten, es mit der Forderung „auf der politischen Schiene“, also über Abgeordnete, zu versuchen.

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