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Tablet in jedem Fahrzeug: Feuerwehr technisch auf dem neuesten Stand

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Zufrieden mit einem erfolgreichen Feuerwehrjahr: Vorstand und stellvertretender Kommandant Michael Skusa, Kreisbrandmeister Hubert Sterzer, Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta, Stefan Goldbrunner, Mark Nolden, Tobias Richter, Jens Köcke, Wolfgang Pelg, Maximilian Scheuerer und Kommandant Matthias Ott. Wahl als Vertrauensbeweis für die Führung der Einsatzabteilung
Zufrieden mit einem erfolgreichen Feuerwehrjahr: Vorstand und stellvertretender Kommandant Michael Skusa, Kreisbrandmeister Hubert Sterzer, Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta, Stefan Goldbrunner, Mark Nolden, Tobias Richter, Jens Köcke, Wolfgang Pelg, Maximilian Scheuerer und Kommandant Matthias Ott. © Paul Vogt

Ein großes Lob für die fortschrittliche digitale Infrastruktur erhielten in dieser Woche die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Iffeldorf bei ihrer Jahreshauptversammlung.

Iffeldorf – Nachdem man in würdigem Rahmen von den Kameraden, die im vergangenen Jahr verstorben waren, Abschied genommen hatte, standen die Berichte des Vorstands auf der Tagesordnung.

Der Vorsitzende Michael Skusa erinnerte dabei auch an das Grillfest vom vergangenen Jahr und weckte bereits die Vorfreude auf die Neuauflage, die heuer stattfinden soll. Von der funktionierenden digitalen Infrastruktur hingegen schwärmte Schriftführer Michael Berchtold in seinem Bericht. Ebenfalls lobte er die sehr starke Jugendarbeit der Feuerwehr Iffeldorf. Der „Mann für Öffentlichkeitsarbeit“, Maxi Scheuerer, berichtete in seinem Vortrag über die gut funktionierende hauseigene Instagram-Seite, auf der die Mannschaft letztes Weihnachten einen kleinen digitalen Adventskalender organisiert hatte. Generell sind die Iffeldorfer Feuerwehrleute technisch bestens ausgerüstet. So gibt es nun Tablets in jedem Fahrzeug, welche dazu gedacht sind, Einsatzstellen für Protokolle und Dokumentation zu fotografieren.

Kassenwart Stefan Goldbrunner lobte daraufhin die sehr engagierten Fördermitglieder, welche der Freiwilligen Feuerwehr Iffeldorf letztes Jahr insgesamt 3000 Euro zur Verfügung stellten. Ein großes Dankeschön ging auch an die Spender, welche der Wache 12 500 Euro bescherten, die für den weiteren Ausbau der Inneneinrichtung des Feuerwehrgebäudes genutzt wurden. Die Spenden und Fördergelder seien so gut angelegt. Beispielsweise wurde in Ceranfelder in der Küche sowie neue Stühle und Tische im „Stüberl“ investiert.

Mit viel Humor von den Einsätzen berichtet

Ein Höhepunkt des Abends war der Bericht des 56-jährigen Kommandanten Matthias Ott, welcher mit viel Humor von den skurrilsten und größten Einsätzen im letzten Jahr erzählte. Der Vortrag sorgte im Raum für eine entspannte Atmosphäre, was man auch gut spüren konnte. „Ich bin stolz auf das Team“, meinte Ott. Und das merkte man auch. Auch die hervorragende Jugendarbeit wurde gleich mehrfach erwähnt und gelobt.

Mittlerweile gebe es elf jugendliche Anwärter bei der Freiwilligen Jugendfeuerwehr Iffeldorf. Laut Scheuerer könne man bereits im Alter von zwölf Jahren bei der Jugendfeuerwehr mitmachen. Wenn das 18. Lebensjahr erreicht ist, besteht die Möglichkeit für den Nachwuchs, in den aktiven Dienst zu wechseln. Die Jugendwarte freuen sich nach eigenen Angaben zudem immer auf neue Anwärter, die später einmal die Bevölkerung Iffeldorfs und Umgebung schützen wollen.

Wahl als Vertrauensbeweis für die Führung der Einsatzabteilung

Ein weiterer Höhepunkt des Abends waren die Wahlen des neuen ersten Kommandanten und des neu eingeführten zweiten Stellvertreters. Kommandant Matthias Ott kann weiter auf das Vertrauen der Kameraden setzen. Er wurde wiedergewählt. Von 37 anwesenden Stimmberechtigten stimmten 27 Wähler für den alten und neuen Kommandanten. Die Wahl des 2. Stellvertreters Michael Skusa fiel einstimmig aus. 37 von 37 möglichen Stimmen bekam der 34-Jährige. Abgerundet wurde der Abend dann mit einer typisch bayerischen Brotzeit, welche von der Gemeinde Iffeldorf finanziert wurde. VON PAUL VOGT

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