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Die Schließzeiten bei Iffeldorf-Untereurach sind länger als vor dem Umbau.

Nach Umbau  

Warten vor der Iffeldorfer Bahnschranke - deshalb ist Geduld gefragt

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Autofahrer, die momentan vor der geschlossenen Bahnschranke in Iffeldorf-Untereurach stehen, müssen Geduld aufbringen. Minuten verstreichen, ohne dass ein Zug auftaucht.

Iffeldorf – Die Schließzeiten der Bahnschranken am Übergang bei Iffeldorf-Untereurach sind momentan spürbar länger als vor den jüngsten Umbauten am Übergang. Die Bahn bestätigte gestern auf Nachfrage die längeren Schließzeiten. Sie versicherte aber, dass dies nur in einer Übergangsphase bis 11. September so sein wird.

Hintergrund ist laut Bahn die aktuelle Umstellung der Kochelseebahn-Strecke auf eine moderne elektronische Stellwerktechnik. Dafür wurde am Iffeldorfer Bahnübergang – während der zweiwöchigen Streckensperrung bis 10. August – die alte Schrankenanlage abgebaut und ein neues Schalthaus für die künftige Schrankenanlage errichtet. Diese Schrankenanlage, die noch gebaut werden muss und dann von der neuen Stellwerktechnik überwacht wird, soll laut Bahn ab 11. September funktionieren.

Bis dahin kommt es zu den längeren Wartezeiten. Dies, so die Bahn, hat damit zu tun, dass ein Posten derzeit vor Ort den Bahnübergang mit einer mobilen Schrankenanlage sichert. Er schließt sie bereits, wenn ihm die Fahrdienstleiter in Penzberg oder Seeshaupt mitteilen, dass an den dortigen Bahnhöfen der Zug abgefahren ist. Also schon viele Minuten, bevor der Zug den Übergang passiert. Dies geschehe, so die Bahn, „weil Sicherheit oberste Priorität hat“. Die von einem Posten bediente Anlage sei „immer etwas länger geschlossen als bei einer technisch überwachten Schrankenanlage“. Bei Fahrten aus Richtung Kochel müssten die Schranken schon vor Einfahrt des Zugs im Iffeldorfer Bahnhof geschlossen sein. Laut Bahn werden die Schließzeiten mit Inbetriebnahme der neuen Stellwerktechnik wieder kürzer.

Wie berichtet, sollen ab 11. November an zwei anderen Übergängen Mitarbeiter mit mobilen Schranken stehen: nahe der Lauterbacher Mühle und am „Posten 10“ in Penzberg. Und zwar so lange, bis dort reguläre Schrankenanlagen errichtet sind. Das soll im April der Fall sein.

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