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Iffeldorfer Schulleiterin Berta Maier (4.v.l.), Konrektor Bernhard Apel (5.v.l.) und Lehrerin Alexandra Link-Lichius (2.v.r.) mit Kultusstaatssekretär Georg Eisenreich (r.), Bertram Brossardt (l.) von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und Pierre Lanapats (2.v.l.), französischer Generalkonsul in Bayern, beim Festakt in Augsburg.

„Wir sind dabei“: Französisch an Iffeldorfer Grundschule

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Die Grundschule Iffeldorf nimmt mit neun weiteren Grundschulen in Bayern an einem Französisch-Modellversuch teil. In Augsburg war jetzt bei einem Festakt der offizielle Startschuss.

Iffeldorf/Habach - „Wir sind dabei“, steht auf zwei Tafeln, die künftig an den Schulhäusern in Iffeldorf und Habach hängen. Die beiden Häuser, die zusammen die Grundschule Iffeldorf bilden, nehmen an einem bayernweiten Modellversuch für Französisch an Grundschulen teil. Am Freitag erhielten Rektorin Berta Maier und ihr Stellvertreter Bernhard Apel bei einem Festakt in Augsburg die Tafeln. Die Feier war zugleich der offizielle Startschuss für den Modellversuch an zehn bayerischen Grundschulen.

„Wir wollen in Bayern das Lernen in zwei Sprachen fördern“, sagte Georg Eisenreich, Staatssekretär im Kultusministerium und Vorsitzender der „Stiftung Bildungspakt Bayern“. Geschehen soll dies altersgerecht. Den Schulversuch bezeichnete Eisenreich als wichtigen Beitrag, die bayerisch-französische Freundschaft weiter zu stärken. Das Modell nennt sich „Bilinguale Grundschule Französisch“.

In den Schulhäusern in Iffeldorf und Habach unterrichtet Grundschul- und Französischlehrerin Alexandra Link-Lichius etwa 35 Kinder für jeweils zwei Nachmittagsstunden pro Woche. Die Schule pflegt bereits eine enge bayerisch-französische Freundschaft: Seit 31 Jahren besteht eine Partnerschaft mit der Grundschule in Châteaubourg. Das war auch der Grund, sich für den Modellversuch zu bewerben, so Rektorin Maier. Die Kinder an der Iffeldorfer Schule waren auch schon in der Vergangenheit auf den Austausch mit der französischen Partnerschule vorbereitet worden.

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