Das Team von IFK-Immobilien hat sich mit den Wahlprogrammen der Parteien zum Thema Immobilienbesitz und Vermietung auseinandergesetzt.
+
Das Team von IFK-Immobilien hat sich mit den Wahlprogrammen der Parteien zum Thema Immobilienbesitz und Vermietung auseinandergesetzt.

IFK-Immobilien Franz Kilian

Nach Corona ist vor der Bundestagswahl! Die Immobilie im Wandel?

Im Immobilienmarkt spielen viele ungewisse Faktoren eine entscheidende Rolle und könnten für eine seit langem prognostizierte Kehrtwende in der Preisentwicklung Ihrer Immobilie sorgen.

In diversen Wahlprogrammen für die 2021 anstehende Bundestagswahl gibt es zahlreiche Punkte, die sowohl für Vermieter und Immobilienbesitzer gleichermaßen auch für Kauf- oder Mietinteressenten finanzielle Einschnitte oder kostspielige Modernisierungsauflagen bedeuten können. Denn das Thema Wohnraum und Wohlstand ist parteiübergreifend präsent und wird durch die von der Corona-Krise überstrapazierten Staats- und Landeskassen zusätzlich angeheizt.

Das Team von IFK-Immobilien hat sich ausgiebig mit den einzelnen Wahlprogrammen der Parteien für die Bundestagswahl auseinandergesetzt und möchte Ihnen hier die relevanten Punkte zum Thema Immobilienbesitz und Vermietung kurz wiedergeben.

Das Team der IFK-Immobilien Franz Kilian.

Hier ein kleiner Auszug der Wahlprogramme von den vier größten Parteien:

Die Grünen

  • Die Mietpreisbremse wird verschärft und ihre Frist soll komplett abgeschafft werden.
  • Im Bundesrecht soll ein Mietendeckel verankert werden.
  • Mietanpassungen sollen auf nur 2,5 Prozent pro Jahr begrenzt werden und maximal bis zum Mietendeckel möglich sein.
  • Der Betrachtungszeitraum in Mietspiegeln soll auf 20 Jahre erhöht werden.
  • Die Modernisierungsumlage (welche bereits von 11 % auf 8 % gesenkt wurde) soll weiter heruntergefahren werden.
  • Energetische Sanierungen sollen warmmietneutral werden und somit den Vermieter treffen.
  • Das Umwandlungsverbot von Miet- in Eigentumswohnungen soll ausgeweitet werden, ebenso der Milieuschutz.
  • Kommunen sollen mehr Vorkaufsrechte für Baugrundstücke zu Vorzugspreisen erhalten.
  • Das Baugebot für leerstehende Grundstücke soll erweitert werden.
  • Immerhin: Die Kaufnebenkosten sollen durch eine Senkung der Grunderwerbssteuer reduziert werden, jedoch nur für „private Käufer“ – worunter private Investoren am Ende fallen, wird sich zeigen!
  • Die Maklercourtage soll auf 2 % gesenkt werden, das Bestellerprinzip auch für Verkäufe eingeführt werden.

Aus der Sicht von IFK-Immobilien würden viele dieser Maßnahmen private Investoren und Vermieter vom Markt abschrecken und evtl. verdrängen, da Investitionen/Modernisierungen in die vorhandenen Bestandsimmobilien nicht mehr so rentabel sein werden. Gerade die Zwangssanierung auf modernen energetischen Standard (hier war z. B. KFW55 gefordert) bei Bestandsimmobilien würden diese Objekte sehr viel kostspieliger machen. Die geforderten Modernisierungsmaßnahmen (welche vor Verkauf Bedingung wären) sind hier nicht nur sehr teuer, sondern teilweise auch sehr aufwändig in der Umsetzung (z. B. Dämmung der Kellerwände außen oder Installation einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung). Im Falle einer Wahl würde sich hier die Marktsituation von der Meinung von IFK-Immobilien nach deutlich verändern. Das Angebot könnte sich erhöhen und die Nachfrage könnte in diesem Fall deutlich sinken.

SPD

  • Den sozialen Wohnungsbau fördern und private Mieter anhalten, günstig zu vermieten.
  • An angespannten Märkten die Mieterhöhungen auf die Inflationsrate begrenzen.
  • Mietpreisbremse entfristen und verschärfen.
  • Die Mietspiegel bundeseinheitlich gestalten und dafür künftig 8 Jahre heranziehen.
  • Vorkaufsrecht von Bauland für Kommunen „zu fairen Preisen“.
  • Die Zehn-Jahres-Frist der Steuerfreiheit für Veräußerungsgewinne nicht selbst genutzter Objekte abschaffen und einen Planungswertausgleich einführen.
  • Ein zentrales Immobilienregister einführen.
  • Genossenschaften und Mietkaufmodelle unterstützen.
  • Städte sollen künftig in den Innenstädten mehr Möglichkeiten haben, Einfluss zu nehmen – durch erleichterte Nutzungsänderungen, Mietbegrenzungen, Mieterschutz für Gewerbemieter etc.
  • Es sollen weitere Förderungen für Quartiersentwicklung entstehen, z. B. für Barriere-Einheit.

Insgesamt verfolgt die SPD also hier einen ähnlichen Kurs wie die Grünen, jedoch aktuell noch in abgeschwächter Form. Trotzdem macht es den Anschein, die SPD möchte sich wieder vermehrt auf ihre Anfänge konzentrieren und sich von der Union abgrenzen. Aus Sicht von IFK-Immoblilien würde sich hier ebenso die Marktsituation verändern. Das Angebot könnte stagnieren bzw. sich leicht erhöhen und die Nachfrage könnte in diesem Fall sinken bzw. stagnieren.

CDU/CSU

  • Den Wohnungsbau weniger stark kontrollieren und somit 1,5 Millionen neue Mietwohnungen bis 2025 realisieren. Als Anreiz für Investoren Sonderabschreibungen sowie verlängerte Abschreibungsdauer.
  • Anreize für Unternehmen „Mitarbeiter oder Werkswohnungen“ zu bauen.
  • Ein Nachfolgeprogramm für das Baukindergeld einführen.
  • Den sozialen Wohnungsbau steigern.
  • Den ländlichen Raum attraktiver machen durch bessere Anbindung an Verkehr und Internet.
  • Industrie- und landwirtschaftliche Brachen zum öffentlichen Wohnungsbau nutzbar machen.
  • Mehr Zuschüsse dafür einführen.
  • Einen Freibetrag in Höhe von 250.000,- Euro pro Person bei der Grunderwerbssteuer beim erstmaligen Kauf einer eigengenutzten Immobilien einführen.
  • Ein eigenes Bundesbauministerium einführen.
  • Den Solidaritätszuschlag komplett abschaffen.

Die Union ist tendenziell eher wirtschaftsorientiert. Ihr Kernziel ist, mehr Menschen zum Eigenheim zu verhelfen. Zudem hätten Erstkäufer/Selbstnutzer einen Anreiz mit erhöhten Abschreibungen und den Freibeträgen bei der Grundsteuer. Zusätzlich hätten Bürger durch die Steuererleichterungen und dem wegfallenden Solidaritätszuschlag mehr finanziellen Spielraum. Sowohl Selbstnutzer als auch Investoren würden von diesen Wahlprogrammpunkten profitieren. Die Marktsituation würde hier konstant bleiben. Angebot und Nachfrage würden sich aufgrund der in Aussicht gestellten Förderungen die Waage halten.

FDP

  • Das Erneuerbare-Energien-Gesetz soll abgeschafft werden, auch um die weltweit höchsten Strompreise, welche aktuell in Deutschland herrschen, zu senken.
  • Statt Enteignung und Mietendeckeln soll die Bautätigkeit in den Städten unterstützt werden, damit der Markt sich selbst reguliert.
  • Bei der Grunderwerbssteuer soll ein Freibetrag von bis zu 500.000 € eingeführt werden.
  • Die lineare Abschreibung soll von 2 auf 3 % erhöht werden.
  • Das Verfahren für Baugenehmigungen soll erheblich beschleunigt werden durch ein einfaches Zustimmungsverfahren seitens der Behörden: Reagiert die Behörde während einer festen Frist nicht, so gilt der Bau als genehmigt.
  • Die Ämter und sämtliche Kataster sollen von der Digitalisierung profitieren.

Insgesamt zeigt sich die FDP ebenfalls wirtschaftsorientiert und fördert die Investoren der Immobilienbranche mit ihren Maßnahmen. Aus Sicht von IFK-Immobilien würde mit diesem Wahlprogramm die Marktsituation als auch Angebot und Nachfrage stabil bleiben. Auch die Vereinfachung und Beschleunigung der Baugenehmigungen wäre ein Schritt zur mehr Angebot.

Doch was bedeuten diese Punkte in den Wahlprogrammen für Ihre Immobilie?

Wie verhält sich der Markt für Wohn- und Gewerbeimmobilien nun in Zukunft im Landkreis? Welche Änderungen bringt die Bundestagswahl für das Thema Wohnen und Immobilien final? Gehen die Preise für Vermietung und Verkauf weiter in die Höhe oder kommt der lange vorausgesagte Crash?

Aus Sicht von IFK-Immobilien ist das aktuell hohe Preisniveau in bestimmten Regionen durch die immer stärker kommenden und hochkomplizierten Umwelt- und Sanierungsauflagen sowie geplanten Maßnahmen der einzelnen Parteien künftig vermutlich eher rückläufig bzw. stagnierend. Private Investoren sowie Selbstnutzer, welche eine Immobilie als Altersabsicherung kaufen und vermieten oder selbst bewohnen wollen, werden immer weniger Möglichkeiten haben, dies selbst zu gestalten und wirtschaftlich umzusetzen.

Man kann davon auszugehen, dass die Bundestagswahl 2021 vermutlich wieder in eine Koalitionsbildung münden wird. Daher werden die einzelnen Programmpunkte der Parteien dann final zu einem gemeinsamen Programm verschmolzen.

Das Team von IFK ist jetzt schon gespannt, wie sich dieses Paket dann final für den Endverbraucher auswirken wird und ob es final zielführend für bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum sein wird.

Aktuell befinden wir uns noch in einem sogenannten „Verkäufer-Markt“. Das bedeutet, dass es mehr Kaufinteressenten als Verkäufer bzw. Kaufobjekte gibt. Das Ergebnis hieraus sind sehr hohe und teilweise sogar bei entsprechenden Immobilien sogenannte „Liebhaberpreise“, die den rechnerischen Marktwert deutlich übersteigen. Zudem profitiert der Markt aktuell noch von kurzen Verkaufszeiten. Doch wie lange wird dieser Markt noch anhalten?

Denken Sie darüber nach, eine Immobilie zu verkaufen? Das IFK-Team informiert sich täglich, um seinen Kunden Tipps und eine ehrliche individuelle Beratung, passend zur persönlichen Situation geben zu können.

IFK Immobilien Franz Kilian

Wer sind IFK-Immobilien?

3 Generationen, 3 spannende Netzwerke, 1 Servicegedanke = IFK Immobilien Franz Kilian

Das Team besteht aus Franz Kilian (Gründer), Tochter Nicole Kilian (Immobilienfachwirtin IHK) und Stefan Hoisl (Immobilienmakler IHK). „Wir sind alle im Landkreis Weilheim aufgewachsen, verwurzelt und verfügen jeweils über ein ausgeprägtes Netzwerk. Denn gerade hier sind Kontakte gepaart mit fachlicher Kompetenz und Sympathie der Schlüssel zum Erfolg. Denn wie heißt es so schön? ‚Auf dem Land sieht man sich immer zweimal‘. Daher entspricht es unserer Grundeinstellung und unseren Werten, jedem Interessenten, jedem Verkäufer sowie jedem Käufer das bestmögliche Servicepaket zu präsentieren, um höchste Kundenzufriedenheit zu erzielen. Denn hier auf dem Land leben wir vor allem von positiver ‚Mundpropaganda‘. Und das ist gut so!“

Für Anliegen in Sachen Immobilienverkauf, Vermietung, Verpachtung oder auch einer marktgerechten Bewertung steht Ihnen das IFK-Immobilien-Team mit höchstem Engagement und Marktkenntnis jederzeit sehr gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie nicht nur zu den Bürozeiten, sondern auch am Abend, an Wochenenden und an Feiertagen. Sie machen ihren Job seit fast 40 Jahren aus Leidenschaft und Überzeugung! Das spüren die Kunden am Ergebnis. Scheuen Sie sich nicht, das Team zu kontaktieren. Es steht Ihnen gerne und unverbindlich mit Rat und Tat zur Seite. Zudem bietet es Ihnen ein individuelles, auf Sie und Ihre Immobilie zugeschnittenes Sorglos-Paket und kümmert sich von A-Z, um Ihnen den Verkauf so einfach und problemlos wie möglich zu gestalten.

IFK Immobilien Franz Kilian

Legen Sie Ihre Angelegenheiten rund um Ihre Immobilie in die professionellen Hände von IFK-Immobilien! Das Ergebnis wird Sie überzeugen! Das Team von IFK-Immobilien verfügt sowohl über Fachkompetenz, Historie, Engagement als auch Sympathie und Marktkenntnis, um Ihre Wünsche bei Kauf / Verkauf / Vermietung / Verpachtung in die Realität zu verwandeln.

Gerne begrüßen Franz Kilian, Nicole Kilian und Stefan Hoisl Sie in ihrem Ladenlokal in der Kreuzgasse der Weilheimer Fußgängerzone zu einer Tasse Kaffee und einem ungezwungenen und unverbindlichen Plausch.

Natürlich ist das Team auch per Email oder telefonisch gerne jederzeit für Sie erreichbar und nimmt sich Zeit für Ihr Anliegen! Denn hier ist der Kunde noch König!                                              

Kontakt

IFK Immobilien GmbH & Co. KG – Immobilien Franz Kilian
Kreuzgasse 7
82362 Weilheim
Telefon: 0881 – 925 61 61 6
Email: info@franz-kilian.de
Web: www.immobilien-franz-kilian.de

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.