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Sorgte für Begeisterung in „Dorsch-Country“, wie sie den von Bürgermeister Thomas Dorsch regierten Ort nannte: die Gruppe „in-voice“ in Hohenpeißenbergs Haus der Vereine. 

500 Besucher bei „in-voice“-Konzert

„As beste“ sind keine Baustoffe

Hohenpeißenberg - Sie waren schon zum dritten mal da. Und wieder begeisterte „in-voice“ die Zuhörer mit witzigem und virtuosem A-capella-Pop. 

Sie kamen schon zum dritten Mal nach „Dorsch-Country“ und freuten sich sehr auf den Abend im Haus der Vereine in Hohenpeißenberg. Und wie beliebt die fünf Männer der Münchener A-capella-Rock-Pop-Band „in-voice“ in der Region sind, zeigte nicht nur der Riesen-Andrang von über 500 Besuchern. Es wurde auch von Anfang an kräftig gefeiert. Mit einer Jubiläumstorte und Wunderkerzen wurde die seit 15 Jahren bestehende Gruppe am Samstag von der Hohenpeißenberger Jugendkapelle „WonderBrass“ begrüßt, und man sang gemeinsam das Geburtstagslied.

Ein furioser Auftakt, der hervorragend zur gesamten Veranstaltung passte. Denn „in-voice“ schafft es auf Anhieb, Stimmung in den Saal zu zaubern. Das liegt zum einen an ihrem einmaligen Gesangsstil, einer Kombination von reinem „Comedian Harmonists“-Gesang und rhythmischer Begleitung. Eine Gesangspräsentation, die kurzweilig ist, die ins Ohr geht, mitreißt.

Dabei hat jeder der fünf Sänger seinen Solopart. Der bärige Christian Wolf mit dem grauen Zopf besingt in „Am Gipfl nauf“ einen traumhaften Tag beim Skifahren, um im nächsten Stück mit minutenlangem „dum-di-dum“ den rhythmischen Bass darzustellen. Harald Gabl fungiert mit seiner variablen Stimme teilweise sogar als Sopran, Harald Lautner spricht manchmal seine Texte, und Youngster Wolfgang Mühlbauer hat nicht nur einen wunderbaren Tenor, er schreibt auch fleißig Songs. Allrounder der Gruppe ist der Schongauer Notar Georg Ruhland, der singt, arrangiert, komponiert und einfach alles macht.

Das Quintett „in-voice“ präsentiert erfreulicherweise nicht nur englische Texte. Gerade die im bayerischen Dialekt gesungenen Stücke sind einfach einmalig. Denn könnte man den Titel „As beste“, ohne des Bayerischen mächtig zu sein, so ankündigen: „Wir wollen keine gesundheitsgefährdenden Baustoffe“?

Regina Wahl-Geiger

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