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Junger Künstler: Valentin Wörle (r.), Neffe von Franz Wörle, zeigte bei den offenen Ateliers ebenfalls Bilder. 

"Tag der offenen Tür" bei Ateliergemeinschaft 

Inspiriert vom Klostergut

Wessobrunn – Das schöne Herbstwetter trug sicherlich dazu bei, dass sich bereits am frühen Nachmittag viele Besucher im Klostergut Wessobrunn einfanden. Die Ateliergemeinschaft hatte dort für Besucher geöffnet.

Insgesamt waren die Räumlichkeiten von sieben Künstlern zu bestaunen – und so mancher Besucher nahm an diesem Tag sicher nicht nur Kunstwerke, sondern auch einige kreative Ideen für das eigene Heim mit nach Hause.

Einer der Künstler war Leonhard Schlögel. Abstrakte Figuren aus Stein, sein „primäres Material“, wie der Künstler sagte, standen zum Verkauf. Doch „Skulpturen kauft man nicht im Vorbeigehen, sie sollen heute Impulse auslösen“, sagte der Künstler, ein gelernter Bildhauer.

Von der „wunderbaren Atmosphäre“ im Klostergut lässt sich auch seit zehn Jahren der Weilheimer Franz Wörle inspirieren, der ebenfalls seine Werke beim Tag der offenen Tür zeigte. „Ich bin sehr überrascht, dass so viele Leute kommen und schauen“, sagte er. Seine Kunst umschrieb er so: „Ich probiere alles aus, Malen war schon immer mein Hobby.“ Am Abend ging bei ihm zudem ein Konzert mit Fabrizio Consoli über die Bühne. Und tagsüber zeigte auch sein Neffe Valentin Wörle seine Malereien.

Auf „REcycling und REformendes“ hat sich Renata „RE-nata“ Hirtl spezialisiert. Seit 2001 hat sie ihr Atelier im Klostergut. „Mir ist die Erhaltung der Natur wichtig, man muss nicht immer neue Materialien verwenden. Die Objekte müssen die Gesellschaft ansprechen“, sagte die gelernte Schneidermeisterin. 

Inge Beutler

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