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Die Geehrten mit Vorstand, sitzend: Emil Schneiderhan, Martha Hudler, Reinhold Arneth, dahinter von links: Ilse Abt (stellvertretende Vorsitzende), Manuela Saal (stellvertretende Vorsitzende), Babsi Schifferl, Nicole Knorr-Strauch (Jugend), Ingrid Bauer (Beirat), Monika Wintergerst (Kassiererin), dahinter steht Klaus Darlapp (Beirat).

50 Jahre Familienverband Weilheim

Von sieben auf 140 Mitglieder

Weilheim - Vor 50 Jahren wurde der Familienverband als "Bund der Kinderreichen" gegründet". Jetzt wurde Jubiläum mit Ehrungen gefeiert.

 „Die Familien brauchen Unterstützung zu allen Zeiten, denn die Familie ist die Keimzelle der Wirtschaft“: Mit diesen Worten begrüßte Babsi Schifferl, Vorsitzende des Deutschen Familienverbandes Bayern (DFV), Ortsverband Weilheim, die rund 50 Gäste im Pfarrheim „Miteinander“. Dort wurde am Samstagabend das 50-jährige Bestehen des Weilheimer Familienverbandes mit einem Ehrenabend gefeiert. Es gab ein buntes Programm: Dazu gehörte eine Vorführung der Tanzschule „Schöner tanzen“ und zu später Stunde erschien eine Bauchtänzerin. Für die schwungvolle Musik zur Unterhaltung und zum Tanzen sorgte „Star Sound-Express“. Essen und Trinken waren frei und wurden von den Helfern des Verbandes ausgegeben und serviert.

50 Jahre beim Familienverband sind Emil Schneiderhan und Martha Hudler. Beide wurden für ihre langjährige Treue mit der goldenen Ehrennadel bedacht. Martha Hudler war im Oktober 1965 eines der Gründungsmitglieder. „Beim Verband waren seinerzeit Familien, die viele Kinder hatten. Wir hatten vier. Und ich habe mich gefreut, dass jemand Interesse für uns hat“, erzählt die 78-Jährige. Früher hieß der Verband „Bund der Kinderreichen“ und kam bei der Gesellschaft nicht gut an, erinnert sich Hudler.

Eigene Kleiderkammer

Der Verein hatte keine finanziellen Mittel, erst als er die Kleiderzentrale gründete, ging es finanziell aufwärts. „Heute ist es leichter, die Familien sind besser etabliert, haben mehr Chancen in der Gesellschaft, ihre Werte werden anerkannt. Es hat sich zum Guten entwickelt. Früher sind wir auf dem Abstellgleis gestanden. Wenn ich den Verband heute anschaue, kann ich mich nur freuen“, so Hudler. Inzwischen hat der Ortsverband 140 Mitgliedsfamilien, bei der Gründung waren es genau sieben. 

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