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Jana Krivanek aus Weilheim wäre  bei der Sendung „Wer wird Millionär?“ beinahe auf den Stuhl zu Günther Jauch gekommen.

Jana Krivanek aus Weilheim war bei „Wer wird Millionär?“

„Günter Jauch ist ein super Typ“

Es hat nicht viel gefehlt, dann wäre Jana Krivanek bei der Sendung „Wer wird Millionär?“ auf den Stuhl zu Günther Jauch gekommen. Ein Interview.

Weilheim – Jeweils nur um etwas mehr als einen Wimpernschlag hat Krivanek (43, zwei Kinder) aus Weilheim es am vergangenen Montag verpasst, bei der Sendung „Wer wird Millionär?“ auf den Stuhl zu Günther Jauch zu kommen. Wir sprachen mit der Weilheimerin, die in der Innenstadt eine Damen-Boutique („schonschön“) betreibt, über ihr Eindrücke bei der Aufzeichnung der Sendung in Köln.

-Waren Sie arg enttäuscht, weil Sie es nicht auf den Stuhl geschafft haben, es war ja wirklich knapp?

Enttäuscht ist vielleicht das falsche Wort. Aber wenn man es so weit schafft, wäre es natürlich das Nonplusultra gewesen, auch auf den Stuhl zu kommen. Ein kleines Tränchen vergießt man dann schon. Für Max (Graf von Arnim), der es geschafft hat, habe ich mich echt gefreut.

-War es schwierig, überhaupt eingeladen zu werden?

Jein, es gibt ein striktes Auswahlverfahren. Das beginnt mit einem Telefoncasting, da werden einem so um die zehn Fragen ohne vorgegebene Antwortmöglichkeiten gestellt. Eine lautete zum Beispiel: Wo hat die Firma „Fresenius“ ihren Sitz?“ (Bad Homburg). Das Zweite war ein Skype-Interview, bei dem ich mein Gegenüber nicht sehen konnte. Danach haben wir geplaudert, zum Beispiel darüber, was ich mit einer Million machen würde. Dann hat RTL angerufen und mich zu einem Zocker-Special eingeladen. Das wollte ich aber nicht, weil man dabei bis 16 000 Euro auf Joker verzichten muss. Dann habe ich eine Einladung für die Aufzeichnung im Dezember bekommen.

-Wie war die Stimmung dort, das Verhältnis zu den anderen Kandidaten und zu Jauch?

Die war wirklich super, das Verhältnis locker. An diesem Tag wurden im Studio in Köln drei Sendungen aufgezeichnet, und ich war bei der letzten dran. Zunächst gab es eine Einführung, dann Verpflegung und danach wurde meine Kleidung überprüft. Man muss nämlich immer zwei verschiedene Kleidungsstücke dabei haben, manches ist einfach nicht fernsehtauglich. Dann wurde meine Sachen gebügelt. Danach beginnt das Warmup, man macht sich mit dem Auswahlstuhl und dem Touchscreen des Computers vertraut und übt ein bisschen. Danach ging es probeweise auf den Stuhl, wo jedem der Kandidaten zwei Fragen gestellt wurden. Im Anschluss haben wir auch den richtigen Abgang aus dem Studio eingeübt. Das Studio wirkt im Fernsehen übrigens viel größer.

-Werden Sie es wieder versuchen?

Ja, definitiv. Das war wirklich ein Erlebnis. Günther Jauch ist ein super Typ – witzig und hochprofessionell. Auch das ganze Team war super. Ich bin ja jetzt in der Kartei bei RTL. Ich müsste aber das ganze Auswahlverfahren noch einmal durchlaufen. Das haben andere schon zwei- oder dreimal gemacht. Auch unter den Kandidaten haben wir uns angefreundet, wir haben nach wie vor Kontakt.

-Wurden Sie schon auf Ihren Auftritt angesprochen?

(Lacht) Schon oft und überall. Erstaunlich, wie viele Leute „Wer wird Millionär?“ gucken. Ich selbst habe die Ausstrahlung der Sendung am Montag tatsächlich vergessen. Ich war mit meiner Freundin beim Essen, als plötzlich das Handy permanent piepste. Aber mein Freund hat die Sendung aufgezeichnet, ich werde sie mir demnächst anschauen.

Fragen: Johannes Thoma

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