Von der Staatsstraße bei Polling ( vorne Bulldogs der Firma „Heumos“) über die Gärtnerei „Ferchl“ (hinten) bis vor Weilheim reicht das interkommunale Gewerbegebiet namens „Achalaich“. Foto: Gronau

Jetzt auch CSU (widerwillig) für Achalaich

Weilheim - Das Gewerbegebiet „Eichtweide“ ist Vergangenheit, die Zukunft gehört „Achalaich“. Die Weilheimer CSU muss dafür ein fast zwei Jahrzehnte altes Wahlziel aufgeben.

Nur wenn die Stadt die „Eichtweide“ als Gewerbegebiet aus dem Flächennutzungsplan streicht und wieder zu landwirtschaftlicher Fläche macht, hat das interkommunale Gewerbegebiet „Achalaich“ mit Polling überhaupt eine Chance. So lautet die Vorgabe der Regierung von Oberbayern (wir berichteten). Doch die „Eichtweide“ ist - neben der Westumfahrung - das Herzstück der CSU-Wahlprogramme, entsprechend sträubte sie sich dagegen, die „Eichtweide“ zugunsten von „Achalaich“ aufzugeben.

Nachdem dann aber nach langer Debatte die letzte Schlacht um die „Eichtweide“ mit einer Niederlage der CSU geendet hatte und „Achalaich“ als Abstimmungs-Sieger feststand, teilte Gast einen weiteren Zettel aus. Darauf stand, dass sieben der acht CSU-Stadträte die Hand für „Achalaich“ einzig aus diesem Grund gehoben hatten: „Angesichts der Tatsache, dass Weilheim dringendst Gewerbeflächen braucht“, in der „Eichtweide“ nun aber keine mehr habe, erfolge eine Zustimmung. Im Protokoll soll festgehalten haben, dass sie die „Herausnahme der Eichtweide nachträglich nicht für gut heißen“. Die breite Mehrheit aus BfW, SPD, Grüne/UWV/FDP/Nowak war sich dagegen einig: „Die Eichtweide führt in eine Sackgasse“, wie es Jochen Knittel (BfW) ausdrückte.

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