Johann Fürstenbergerstarb mit 77 Jahren.

Johann Fürstenberger gestorben

„Gradraus“ – ein Leben lang

Bernried – Johann Fürstenberger, langjähriger Verwalter des Bernrieder Hofguts, ist tot. Er starb nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren.

Der heutige Donnerstag war fest verplant: Fürstenberger wollte die Jahresversammlung der Weilheimer Zuchtverbände besuchen – so wie fast jedes Jahr. Das hatte er noch am Sonntag gegenüber Lorenz-Michael Mayr, dem Besitzer des Hofguts, gut gelaunt angekündigt. Doch daraus wurde nichts, Fürstenberger verstarb am Montag.

Fast 50 Jahre war Fürstenberger für das Hofgut tätig. Auch in seinem Ruhestand ab 2002 half er noch mit – „bis zuletzt“, so Mayr, der den Verstorbenen ebenso wie Bürgermeister Josef Steigenberger als „gradraus“ charakterisiert. „Egal, ob ein Minister oder ein Lehrling vor ihm stand“, so Mayr. Apropos „Lehrling“: Die Ausbildung des Nachwuches lag ihm, der auf einem Bauernhof im Landkreis Mühldorf aufgewachsen ist, am Herzen. Das Hofgut (100 Milchkühle, 150 Jungkühe) gilt in dieser Hinsicht als einer der wichtigsten Betriebe weit und breit, 120 Lehrlinge hat Fürstenberger insgesamt ausgebildet.

Fürstenberger, der 30 Jahre für die CSU im Gemeinderat saß, war ein tiefgläubiger Mensch, davon zeugen auch die 27 Jahre im Pfarrgemeinderat. „Das Hofgut war sein Leben“, sagt seine Frau Viktoria. Die beiden (zwei Kinder, zwei Enkel) haben 1968 geheiratet; kennen gelernt haben sie sich über die Familie Mayr, für die auch seine Gattin gearbeitet hatte. 

Die Beerdigung

von Fürstenberger ist am morgigen Freitag. Das Requiem in der Kirche St. Martin beginnt um 14.30 Uhr.

Johannes Thoma

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