63-Jähriger aus der S-Bahn geprügelt - Polizei findet Zeugin

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Zahlen, Daten, Fakten: Christian Rindsfüßer vom SAGS präsentierte die umfangreiche Auswertung der „Jugendbefragung 2015“ . Foto: Ruder

Ergebnisse der Jugendbefragung 2015

Jugendliche sind zufrieden

Sportvereine und neue Medien sind bei der Jugend im Landkreis beliebt - das ist ein Ergebnis der "Jugendbefragung 2015".

Den Jugendlichen im Landkreis Weilheim-Schongau geht es der Umfrage zufolge überwiegend gut.  Im Mai und April vergangenen Jahres waren Fragebögen an Schüler der sechsten, achten und zehnten Klassen aus dem Landkreis verteilt worden. Die Jugendlichen wurden zu ihrer Freizeitgestaltung, ihrem Heimatort, sowie zu Mobilität und Zukunft befragt. Das Augsburger „Institut für Sozialplanung, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitsforschung und Statistik“ (SAGS) begleitete die Umfrage und wertete die rund 3500 ausgefüllten Fragebögen anschließend aus.

„Familie und Wohnort haben einen hohen Stellenwert für die Jugendlichen“, sagte Institutsleiter Christian Rindsfüßer bei der Präsentation der Ergebnisse in der Aula des Gymnasiums Weilheim. Die meisten Schüler gaben an, dass ihre Eltern „genau richtig“ viel Zeit für sie hätten. Auch mit ihrem Wohnort sind die Befragten zufrieden. Dort verbringen sie oft ihre Freizeit, so Rindsfüßer.

Ein Großteil der befragten jungen Leute engagiert sich in Sport-, Musik- oder Gesangsvereinen. Auch kirchliche Jugendgruppen sind beliebt. Politisch aktiv war hingegen bisher fast kein Teilnehmer. Um einzelne interessante Projekte vorzubereiten, würden sich aber rund ein Drittel der Schüler beteiligen.

Der Tagesablauf der Jugendlichen ist durch die Schule geprägt. Rund 80 Prozent haben zwischen 30 und 35 Stunden Unterricht pro Woche. Ebenso viele legen ihren Schulweg in weniger als einer halben Stunde zurück. Für die Hausaufgaben benötigen die Schüler 30 bis 60 Minuten Zeit. Das Kommunikationsmittel Nummer eins der Kinder und Jugendlichen sind die neuen Medien. Etwa 70 Prozent der Befragten gaben an, täglich soziale Netzwerke wie „WhatsApp“ und „Facebook“ zu nutzen.

Initiiert wurde die Umfrage vom „Amt für Jugend und Familie“ im Landkreis Weilheim-Schongau. Es war eine Kooperation der Kommunalen Jugendarbeit und der Jugendhilfeplanung. Rund 4300 Fragebögen waren an 22 Schulen im Landkreis verteilt worden, darunter Mittel- und Realschulen und Gymnasien sowie sonderpädagische Förderzentren und Privatschulen.

rm

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