Spatzennest distanziert sich von Unterschriften-Aktion

Penzberg - Die Spatzennest-Kinderkrippe distanziert sich von der laufenden Unterschriften-Aktion in Penzberg.

Die Unterschriften-Aktion für den sofortigen Planungsstart neuer Kinderbetreuungseinrichtungen hatten einige Elternbeiräte initiiert. „Hier werden anscheinend Eltern für gezielt geführten Wahlkampf missbraucht“, erklärte Spatzennest-Geschäftsführerin Monika Scheer in einer Stellungnahme, ohne die CSU direkt zu nennen. Das Spatzennest habe mit der Aktion nichts zu tun. Als richtig bezeichnete Monika Scheer, dass es in der Kinderkrippe Spatzennest wegen des Mangels an Betreuungsplätzen eine Übergangsgruppe gibt. Sie befinde sich aber nicht in einem mobilen Wohncontainer. Für diese Gruppe sei „eine kostengünstige und praktikable Lösung im vorhandenen Gebäude“ gefunden worden, so Scheer. „Die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Penzberg“, schreibt sie, habe es ermöglicht, innerhalb weniger Wochen einen Gruppen- und einen Schlafraum, „die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen“, ohne große Umbauten zum September 2013 fertigzustellen. Monika Scheer bestätigte zudem, dass sich das Spatzennest für eine Erweiterung mit Kindergartengruppen interessiert und dies der Stadt Penzberg bereits Mitte 2013 angeboten hat.

Die Initiatoren der Unterschriften-Aktion kündigten an, die Aktion zu beenden und auch das Lichtermeer am 22. Januar auf dem Stadtplatz abzusagen, „da das Spatzennest überraschend und plötzlich aus der Unterschriften-Aktion ausgestiegen ist“. Die Listen – mit derzeit rund 750 Unterschriften – würden am 21. Januar im Rathaus übergeben, so die Elternbeiräte Alexandra Reiter und Sebastian Posselt. Als Erfolg verbuchen sie indes, dass die Pfarrei Christkönig wohl bald mit ihren Planungen beginnen darf. Dies, schränken sie ein, löse aber nicht die Situation des Kindergartens der Arche Noah.

Rubriklistenbild: © dpa

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