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Gymnasium Weilheim

Gymnasium: Noch mehr Verwirrung um WLAN

Weilheim - Die Einführung von WLAN am Gymnasium Weilheim beschäftigt die Kreisgremien weiter – und sorgt für Verwirrung.

Bei der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses beschlossen die zwölf Mitglieder und Landrätin Andrea Jochner-Weiß, ihr Nein zum WLAN aufrechtzuerhalten, gleichzeitig aber nichts zu unternehmen, sollte das Gymnasium die kabellose Technik im Unterricht anwenden. Bei der nächsten Kreistagssitzung werde das Thema dann grundsätzlich behandelt.

Auslöser für diesen Beschluss war ein Schreiben von Gymnasiums-Direktor Hermann Summer, wonach weder Kreis- noch Schulausschuss zuständig seien, darüber zu befinden, ob WLAN am Gymnasium eingesetzt wird. Denn das sei eine pädagogische Entscheidung, und dafür seien Schulleitung und Freistaat zuständig. Der Landkreis sei Sachaufwandsträger und zum Beispiel für Gebäude zuständig. Mitreden könnten die Kreisgremien dann, wenn Kosten auf den Landkreis, zum Beispiel für den Kauf von Tablets, zukämen. Sowohl das Gymnasium Weilheim als auch die Realschule Schongau, die schon länger WLAN nutzt, haben die Geräte von einem Sponsor bekommen.

Dass der Landkreis nicht zuständig ist, mussten die Mitglieder des Kreisausschusses auch mehr oder weniger zerknirscht einräumen. Vorschläge, den „Phantombeschluss“, so einige Ausschussmitglieder, aufzuheben oder von der Regierung rechtlich prüfen zu lassen, wurden wieder verworfen. Michael Asam (SPD, Bürgermeister von Peiting) fand das Vorgehen trotz der Unklarheiten und trotz der öffentlichen Kritik durch MdB Alexander Dobrindt wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Themas richtig: „Auch wenn uns der Herr Minister als technische Wildsäue bezeichnet.“

Direktor Summer erklärte auf Nachfrage, dass die Tablets für den WLAN-Unterricht bereits im Hause seien und auch offline genutzt würden. Aber um eine Konfrontation zu vermeiden, habe man auf einen WLAN-Betrieb verzichtet, bis der Kreistag entscheidet. Und was passiert, wenn der Nein sagt? „Dann werden wir uns mit den Argumenten auseinandersetzen, das pädagogische Anliegen bleibt“, so Summer.

-Johannes Thoma-

Rubriklistenbild: © dpa

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