Gerlach Observatorim Hoher Peißenberg
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Auf der Plattform des Observatoriums auf dem Hohen Peißenberg erhielt Digitalministerin Judith Gerlach (2. v. rechts) noch einige Erläuterungen von Leiter Dr. Christian Plaß-Dülmer (2. v. links). Mit dabei war auch MdL Harald Kühn sowie Prof. Dr. Sara Jones, Leiterin Forschung und Entwicklung sowie Mitglied des Vorstands des DWD.

Aus- und Einblicke

Digitalministerin Judith Gerlach besucht Meteorologisches Observatorium auf dem Hohen Peißenberg

  • VonRasso Schorer
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Hohenpeißenberg – Auf ihrer Sommertour machte die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach Halt in Hohenpeißenberg. Neben dem Ausblick von der Plattform des Meteorologischen Observatoriums gab es für die Ministerin vor allem Einblicke in die dortige Arbeit. 

Ihre Tour durch die Region führte die Bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach (CSU) am Dienstag vergangener Woche auch auf den Hohen Peißenberg. Bei der rund einstündigen Besichtigung des Meteorologischen Observatoriums des DWD an vier verschiedenen Stationen sammelte sie Einblicke in die Arbeitsbereiche der Meteorologen.

Nach der Begrüßung durch Observatoriumsleiter Dr. Christian Plaß-Dülmer erfuhr Gerlach mehr über die Ozonschicht. Dieser erhole sich im Großen und Ganzen wieder, wie Dr. Wolfgang Steinbrecht, Leiter der Ozongruppe, erklärte. Auch ein Effekt des Corona-Lockdowns – dadurch dass weniger Stickoxide in die Atmosphäre gelangten – könne hier abgelesen werden.

Weiter ging es für die Gruppe, der sich auch Landtagsabgeordneter Harald Kühn angeschlossen hatte, mit Erklärungen zu Aerosolverteilungen mit Fernerkundungsmethoden, aufgezeigt von Dr. Ina Mattis. Radarwissenschaftlerin Dr. Annette Böhm erläuterte, wie Extremwetterwarnungen entstehen und welche Herausforderungen es in der Kurzfristvorhersage zu meistern gibt. Dann ging es für die Besucher und die Ministerin auf die Messwarte, wo Dr. Dagmar Kubistin die Zusammensetzung der Atmosphäre und die Klimaänderung erläuterte.

Zum Abschluss der Tour stiegen alle zusammen noch auf die Dachplattform. Neben dem Ausblick, gab es hier noch einige Erklärungen verschiedener Instrumente für die Digitalministerin. Die verteilte im Gegenzug ein paar Mitbringsel – wie Honig vom Bienenvolk auf dem Dach des Ministeriums und Schafkopfkarten. Dann setzte sie ihre Sommertour in Richtung Kempten fort.

Quelle: Kreisbote

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