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Endlich wieder Weilheimer Aulauf

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Von: Roland Halmel

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Weilheim – Am Sonntag durften die Laufsportler endlich wieder beim Weilheimer Aulauf an den Start gehen. Die Gelegenheit wurde auch fleißig genutzt. 430 Teilnehmer machten sich auf die verschieden langen Strecken.

Aulauf 2022 in Weilheim
1 / 6Mit großem Einsatz gingen die Läufer und Läuferinnen an den Start. © Halmel
Aulauf 2022 in Weilheim
2 / 6Mit großem Einsatz gingen die Läufer und Läuferinnen an den Start. © Halmel
Aulauf 2022 in Weilheim
3 / 6Mit großem Einsatz gingen die Läufer und Läuferinnen an den Start. © Halmel
Aulauf 2022 in Weilheim
4 / 6Mit großem Einsatz gingen die Läufer und Läuferinnen an den Start. © Halmel
Aulauf 2022 in Weilheim
5 / 6Mit großem Einsatz gingen die Läufer und Läuferinnen an den Start. © Halmel
Aulauf 2022 in Weilheim
6 / 6Mit großem Einsatz gingen die Läufer und Läuferinnen an den Start. © Halmel

„Damit sind wir sehr zufrieden“, urteilte TSV-Leichtathletik-Chef Michael Horstmann. Der hatte im Vorfeld mit seinem Helferteam alle Hände voll zu tun, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, weil Scherzbolde in der Freinacht die bereits aufgebrachten Streckenmarkierungen auf dem Ammerdamm unkenntlich gemacht hatten. Viel schwerer wog aber das durchgeschnittene Stromkabel vom Generator zum Veranstaltungsbereich, das aber durch das kurzfristige Eingreifen der Weilheimer Stadtwerke noch repariert werden konnte. „Das ist unverantwortlich, da hätte einiges passieren können“, ärgerte sich Horstmann über die schlechten Scherze. Dafür entschädigte aber das rege Treiben in der Au über den ganzen Tag. „Schön, dass so viel los ist. Man merkt, dass die Leute endlich wieder raus wollen“, erklärte TSV-Präsident Dieter Pausch, der als Zaungast die Bewerbe verfolgte, die allesamt ohne den angesagten Regen durchgeführt werden konnten.

Als erstes gingen bei der 86. Auflage des Traditionsbewerbs die 10-Kilometer Läufer und Läuferinnen an den Start. Schnellster unter den 110 Startern war der Kenianer Isaac Kosgei, der in Österreich lebt. In 34:12 Minuten überquerte der 40-Jährige, der zweifacher österreichischer Marathon-Meister ist, die Ziellinie. Mit deutlichem Abstand landete dahinter der Hohenfurcher Stefan Fichtl (Team Schönegger Käse Alm) in 37:11 Minuten auf Platz zwei. „Mit der Zeit bin ich nicht ganz zufrieden, mit der Platzierung schon“, sagte Fichtl, der Laurens Kölpin (37:37) aus München und Martin Echtler (37:42) vom TSV Peiting auf die Plätze nach ihm verwies. Bei den Damen ging der Sieg über die zehn Kilometer an Natalie Rauh (TV Kempten) mit einer Zeit von 41:02 Minuten. Melanie Albrecht, die vor ein paar Wochen den Gögerl-Trail in Weilheim gewann und die zum Kreis der Siegesanwärterinnen zählte, hatte dagegen Pech. Sie bekam unterwegs einen Asthmaanfall und musste aufgeben.

Über die fünf Kilometer siegte bei den Herren Richard Waldron aus Southampton in 16:24 Minuten. Platz zwei ging an den Lokalmatadoren Moritz Hartmann von den TSV-Leichtathleten, der als U16-Läufer starke 17:42 Minuten hinlegte. Rang drei sicherte sich der Peitinger Christian Scholz (17:48), der für den LVO Germaringen startet. Bei den Damen holte sich die Peitingerin Sabine Nagel (LVO Germaringen) in 19:55 Minuten den Sieg.

Bei den Nordic Walkern waren Wolfgang Reichl (Post SV Weilheim/33:18) und Ulrike Kleer (München/36:51) als Erste im Ziel. Den Abschluss bildeten die Staffeln. Über 4 x 800 Meter gewannen die „Rolling Stones“ (11:39/Samuel Hagenauer, Emil Ganguin, Patrick Molnar, Maximilian Daniker). Über 4 x 1 500 Meter landeten die Handballer von „Blood Sweat Respect“ (20:42/Korbinian Wimmer, Felix Behrends, Timo Weinmann, Simon Osterried) ganz oben auf dem Podest.

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