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Großes Interesse an Breitbandanschlüssen in Forst

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Von: Roland Halmel

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Spatenstich für Breitbandausbau in Forst
Nach dem Spatenstich mit der ausführenden Baufirma Nibler gab es einen offiziellen Starttermin für den Breitbandausbau in Forst mit der Telekom (v.li.): Klaus-Dieter Strauß (Telekom), Bürgermeister Georg Guggemos und Gemeinderat Max Obholzer (Referent Internet). © Halmel

Forst – Seit September laufen in Forst die Bauarbeiten für den Breitbandausbau. Das Interesse an einem schnellen Internetanschluss ist im Wessobrunner Ortsteil sehr groß.

Von den 484 möglichen Anschlüssen wurden bisher rund 450 gebucht. „Wir stehen jetzt auch noch in Kontakt mit der Förderstelle wegen der Aufnahme nachträglicher Adressen“, berichtete Wessobrunns Bürgermeister Georg Guggemos nachdem bei der Bürgerversammlung dieses Thema zur Sprache kam. Hintergrund sind einige neue Häuser, die seit dem Erstellen des ersten Förderantrags, der schon ein paar Jahre zurückliegt, entstanden sind. Diese würden nicht in die Förderung fallen, was von einigen Bürgern bemängelt wurde. Sollte die nachträgliche Aufnahme in das Förderprogramm nicht klappen, müssten die Betroffenen in den Neubauten 799 Euro für den Anschluss zahlen. „Wir versuchen aber alles, um es kostenlos zu machen“, erklärte Guggemos.

Auch bei der Verlegung einiger Kabel gibt es noch Klärungsbedarf. Einige Weiler in Forst sollten in der ursprünglichen Planung mit einer Oberleitung versorgt werden. Wenn die Anlieger die Kabel in Eigenleistung unterirdisch verlegen, ist aber eine Umplanung möglich. „Die Telekom stellt das Material und wir versuchen auch so viel wie möglich in den Boden zu bringen“, berichtete Guggemos von einigen Interessenten, die diese Eigenleistung erbringen wollen. „Hier gibt es aber noch Abstimmungsbedarf“, führte der Rathauschef aus.

Gleichzeitig machte Guggemos deutlich, dass sich die Bürger um die Inhaus-Verkabelung selber kümmern müssen. „Von der Glasfaserbox bis zum WLAN-Router muss ein Leer-Rohr vorhanden sein, sonst fährt der Telekom-Techniker wieder nach Hause“, erklärte der Bürgermeister.

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